Seminar macht Gründer fit

Hochschule Die Initiative „stAArt-UP!de“ hat die „Summer School“ für Gründungsinteressierte am Aalener AAccelerator veranstaltet.
  • Ideen für eine Unternehmensgründung austauschen und voranbringen – das konnten Studierende der Hochschule Aalen bei der „stAArt-UP!de Summer School“. Foto: Hochschule Aalen / Marleen Keller

Aalen

Zahlreiche Gründungsinteressierte sind zur „Summer School“ der Hochschule Aalen in den AAccelerator gelockt. Veranstalter war die Gründungsinitiative „stAArt-UP!de“ der Hochschule. In einem kompakten, dreitägigen Workshop-Format wurden die Teilnehmenden für eine Unternehmensgründung fit gemacht und hatten bei einem After-Work-Event die Gelegenheit, sich mit Start-ups und Unternehmern auszutauschen.

Studierende der Hochschule Aalen sowie angereiste Teilnehmer bestätigen erneut das wachsende Interesse an der Start-up-Kultur. Im Rahmen des ersten Workshoptags zeigte Matthias Gutbrod, Lehrbeauftragter der Hochschule Reutlingen, wie man Ideen generiert, Geschäftsmodelle validiert und verschiedene Tools zur Erstellung eines Prototyps ausprobiert.

Einblicke in Patentrecherche und Markenanmeldung

An Tag zwei lernten die Teilnehmer Bernd Häußler kennen, Ansprechpartner des Patent- und Markenzentrums in Baden-Württemberg, der Einblicke in die Patentrecherche und Markenanmeldung gab. Marcus Klein beendete den Tag mit den Themen Networking und Persönlichkeitsentwicklung und coachte die Teams in kurzen Sitzungen zu ihren Anliegen. Über das umfassende Gebiet der Gründungsformalitäten klärte der Existenzgründungsberater der IHK, Alexander Paluch, am letzten Tag der „Summer School“ auf. Abgerundet wurde der Nachmittag von Ahmet Papila von IPREVE Consulting zum Thema Gründungsfinanzierung, und Andreas Rupp von der Kreissparkasse Ostalb, der auf die wichtigen Aspekte bei der Erstellung eines Businessplans einging.

Beim abschließenden After-Work-Event hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Start-ups, Unternehmern und Wirtschaftsvertretern auszutauschen. Dabei konnten Themenbereiche in zwei Minuten angeschnitten und im Laufe des Abends vertieft werden. Die ehemaligen EXIST-Stipendiaten und Gründer der Feasy GmbH versorgten die Anwesenden mit gesunden Speisen und Smoo-thies und verdeutlichten, dass das Thema Unternehmensgründung während des Studiums oder Vollzeit-Jobs erreichbar ist.

Zunehmendes Gründungsinteresse erkennbar

Das Team von „stAArt-UP!de“ sieht dem zunehmenden Gründungsinteresse positiv entgegen: „Wir sind beeindruckt, wie gut dieses Format zum Aufbau eines Macher- und Gründermilieus von den Teilnehmern angenommen wurde.“

Erstmals mussten die Anmeldungen zur „Summer School“ begrenzt werden. „Die Gespräche sind trotz der heißen Temperaturen bis in den späten Abend nicht abgerissen“, so das Team in einer Pressemitteilung.

An der Hochschule Aalen erwerben Studierende mehr als das Fachwissen ihrer jeweiligen Fakultät. Die vom Wirtschaftsministerium geförderte Gründungsinitiative „stAArt-UP!de“ vermittelt Methoden für kreatives und unternehmerisches Denken und Handeln.

Die „stAArt-UP!de“-Mitarbeiter stehen interessierten Studierenden mit Wissen und Know-how zur Seite. Sie arbeiten eng mit dem Innovationszentrum an der Hochschule Aalen zusammen und sind der Ansprechpartner für alle studentischen Ideen und Fragen rund um Innovation und Gründung.

© Wirtschaft Regional 07.08.2019 19:44
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