Generation vier am Mischer

Ingenieurbeton Frank Röser an der Spitze des Dorfmerkinger Unternehmens.
  • Dr. Frank Röser ist seit 2018 Geschäftsführer. Foto: Röser

Neresheim-Dorfmerkingen. Anspruchsvolle Beton-Fertigteile für den Tiefbau sind die Spezialität von Röser Ingenieurbeton aus Dorfmerkingen. Nun ist die vierte Generation am Mischer: Dr. Frank Röser ist seit 2018 gemeinsam mit seinem Vater Horst Röser Geschäftsführer. Gegründet hat den Betrieb bereits sein Urgroßvater Wilhelm Röser, der 1926 ein Zementrohr- und Kunststeinwerk in Mundelsheim am Neckar eröffnete. Wie sein Urgroßvater baut Frank Röser auf neue Ideen.

Frank Röser studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit technischer Fachrichtung Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Darmstadt. Während seiner anschließenden Tätigkeit bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt begleitete er den Neubau des Geldinstituts – ein Milliardenprojekt – und war hier auf der Auftraggeberseite der Baubranche tätig. Das 1973 erbaute Werk in Dorfmerkingen ist der Hauptstandort des Unternehmens. Hier werden Kabel- und Breitbandschächte, Ingenieurbauwerke für den Tiefbau, Edelstahl- oder Brandschutzabdeckungen für Tunnelbauten sowie Zisternen gefertigt.

Produktionsleiter in Dorfmerkingen ist Dr. Stefan Kaiser, der ebenfalls an der Darmstädter TU wissenschaftlich tätig war. Frank Rösers Frau Theresa Röser, Architektin, ist für Buchhaltung, Personal und Marketing verantwortlich. 25 Mitarbeiter sind in Dorfmerkingen beschäftigt, 70 in der gesamten Röser-Gruppe, die auch Standorte im sächsischen Bautzen und in Kirchardt bei Heilbronn sowie eine Produktionsstätte in Weisingen nahe Dillingen an der Donau betreibt. ham

© Wirtschaft Regional 10.07.2019 20:12
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