EnBW ODR baut den Vorstand um

Nachfolge Die Führung des Ellwanger Unternehmens wird vergrößert. Gleichzeitig bestimmt der Aufsichtsrat einen Nachfolger für den aktuellen Alleinvorstand Frank Hose.
  • Von links: Der designierte technische Vorstand der EnBW ODR, Sebastian Maier, der jetzige Vorstand Frank Hose sowie das künftige Vorstandsmitglied Frank Reitmajer. Foto: foto-phositiv

Ellwangen

Der Aufsichtsrat des Energieversorgers EnBW ODR AG hat beschlossen, mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Anzahl der Vorstände auf zwei zu erhöhen. Das entschied der Aufsichtsrat bei einer Sitzung in Gerstetten (Landkreis Heidenheim). Wie die EnBW ODR weiter mitteilt, wird die AG ab dem 1. Januar 2019 von einem technischen und einem kaufmännischen Vorstand geführt. Bislang war Frank Hose Alleinvorstand. Der Aufsichtsrat bestimmte in Gerstetten zudem Hoses Nachfolger. Doch der Reihe nach:

  • Frank Reitmajer wird ab 1. Januar 2019 kaufmännischer Vorstand. Die Stelle des seitherigen kaufmännischen Prokuristen entfällt. Hartmut Reck verantwortet hingegen weiterhin die Funktion des technischen Prokuristen.
  • Frank Hose war bislang Alleinvorstand, wird nun bis zum 31. Dezember 2019 technischer Vorstand bleiben. Hose war seit dem Jahr 2008 Alleinvorstand der EnBW ODR gewesen.
  • Sebastian Maier folgt ab 1. Januar 2020 Frank Hose als technischer Vorstand. Ab 1. Dezember 2018 leitet Maier übergangsweise den Bereich Personal und Support bei der EnBW ODR AG.

Das Unternehmen begründet die personellen Wechsel mit den starken Veränderungen in der Energiewirtschaft. So trage man den damit verbundenen Herausforderungen Rechnung, teilte die Firma am Freitag mit. Der Aufsichtsratsvorsitzende der EnBW ODR AG, Steffen Ringwald, erklärte zudem, dass diese Entscheidungen „die regionale Verankerung der ODR als nachhaltig und innovativ agierender Energie- und Infrastrukturdienstleister unterstützen, sowie die Partnerschaft zur Wirtschaft, Kommunen und Kunden verstärken und fördern“.

Die EnBW ODR ist eine Tochtergesellschaft der EnBW und hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 401,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis nach Steuern war im Vergleich zum Jahr 2016 von 23,1 auf 8,6 Millionen Euro zurückgegangen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 415 Mitarbeiter.

© Wirtschaft Regional 09.11.2018 12:26
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