Voestalpine erzielt erneut Rekordumsatz

Stahlkonzern Beim Gewinn bleibt das Unternehmen, das in Gmünd produziert, hinter dem Vorjahr zurück.

Schwäbisch Gmünd/Linz. Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine, der in Schwäbisch Gmünd ein Werk der Voestalpine Automotive GmbH unterhält, hat im ersten Halbjahr 2018/19 einen neuen Rekordumsatz von 6,7 Milliarden Euro erzielt. Das teilte die Voestalpine AG mit Sitz in Linz mit.

Gegenüber dem Vergleichswert im ersten Halbjahr 2017/18 stieg der Umsatz damit um 5,9 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebitda) lag mit 860 Millionen Euro allerdings um 11,2 Prozent unter dem Allzeithoch von 969 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017/18.

„Wie schon kommuniziert, wird auf Basis der vorliegenden Halbjahresziffern eine Wiederholung des Rekordergebnisses von 2017/18 entgegen den Erwartungen noch zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres nicht möglich sein“, räumt Voestalpine-Chef Wolfgang Eder ein. So habe in Linz die Großreparatur eines Hochofens rund 180 Millionen Euro gekostet.

Zudem sieht Eder dunklere Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen. Hauptursachen seien „sich mehrende negative Effekte aus Verwerfungen der internationalen Handelsströme sowie Nachfrageschwächen in einzelnen Industriesegmenten, unter anderem der europäischen Automobilindustrie, dort ausgelöst durch das neue Emissionstestverfahren (WLTP).“

© Wirtschaft Regional 07.11.2018 16:26
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