Artikel-Übersicht vom Donnerstag, 23. Juli 2020

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Regional (2)

Umsatz von SHW bricht spürbar ein

Autozulieferer Die Covid-19-Pandemie belastet auch das Geschäft der Aalener AG, die Firma schreibt aber schwarze Zahlen.

Aalen. Wegen der Corona-Pandemie mussten in der Automobilindustrie zahlreiche Herstellerwerke schließen, auch die Nachfrage nach Fahrzeugen ist weltweit eingebrochen. Das spürt der Automobilzulieferer SHW AG. Auf Basis vorläufiger Zahlen erzielte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 dennoch einen Umsatz von rund 168,4 Millionen Euro. Im Vergleich

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Strenesse ist am Ende

Modebranche Das Nördlinger Unternehmen stellt den Betrieb ein. Die Coronakrise ist der Auslöser – und doch nur Schlusspunkt eines jahrelangen Niedergangs.

Nördlingen

Einst galt das Unternehmen als Aushängeschild der deutschen Modebranche, selbst die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat der Nördlinger Modespezialist Strenesse eingekleidet. Bald ist diese Ära zu Ende. Nach jahrelangem Kampf ums Überleben stellt die Firma Ende des Jahres den Betrieb ein.

Als Grund führt das Unternehmen die Auswirkungen

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Überregional (18)

Airline will Schadensersatz

Qatar Airways fordert wegen der Blockade durch mehrere arabische Staaten im Jahr 2017 Entschädigungen in Milliardenhöhe. Die Fluggesellschaft hat vier internationale Investitionsschiedsverfahren gegen die VAE, Bahrain, Saudi-Arabien und Ägypten eingeleitet. Didi Chuxing an die Börse Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing bereitet sich weiter

Aufatmen in Memmingen

Die Billigairline schließt Standorte in Deutschland. Die Flugverbindungen bleiben aber bestehen.
Europas größte Billigairline Ryanair will drei seiner Standorte in Deutschland schließen. Die Basis am Flughafen Frankfurt-Hahn soll bereits zum 1. November geschlossen werden, noch vor dem Winter droht den Standorten Berlin-Tegel und Weeze das Aus, teilt die Ryanair-Tochter Malta Air mit. Personalkürzungen dürfte es demnach zudem an den Ryanair-Basen weiter

Bis zu 30 000 Stellen in Gefahr

Vorspannzeile
Bei Daimler sind nach Angaben des „Manager Magazin“ mehr Stellen gefährdet als bislang bekannt. Bis zu 30 000 Arbeitsplätze stünden auf der Streichliste, berichtete das Magazin unter Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen. Daimler-Chef Ola Källenius erwäge auch Werksschließungen. Der Aufsichtsrat solle am Donnerstag weiter

Corona-Krise belastet auch Trumpf

Auch für Maschinenbauer Trumpf verschärft die Corona-Krise die ohnehin von einer schwächelnden Konjunktur geprägte Lage. Im Geschäftsjahr 2019/20, das im Juni endete, ist der Umsatz um 8 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte der Laser-Spezialist am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Der Auftragseingang fiel weiter
Gespräch mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele

Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt

Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, rechnet trotz der Corona-Krise nicht mit mehr als drei Millionen Arbeitslosen. Die Erholung von der Pandemie könnte aber bis zu drei Jahre dauern. V
Fünf Millionen Arbeitslose – das ist immer noch die Schreckenszahl nicht nur für die Politik. So viele gab es in Deutschland auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009. Doch obwohl die Bundesrepublik durch die Corona-Pandemie in die tiefste Rezession der Nachkriegsgeschichte gerutscht ist, noch tiefer als vor einem Jahrzehnt, dürften es in den weiter
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5 Fakten, die Börsianer bewegen

Ermittlungen gegen Fiat und Iveco

Im Dieselskandal ermitteln deutsche Behörden nun auch bei Fiat Chrysler und Iveco. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main erklärte, richte sich das „gegen verantwortliche Personen“ beider Fahrzeughersteller wegen des Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Diesel-Abschalteinrichtungen. Es gebe Durchsuchungen durch Beamte aus Deutschland, weiter
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Ernüchterung kehrt ein

Nach der jüngsten Gewinnserie hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte keine klare Richtung gefunden. Der Dax schloss mit einem Minus von 0,51 Prozent. Zunehmende Spannungen zwischen China und den USA sorgten für Ernüchterung. Das chinesische Konsulat in Houston musste schließen. Im Betrugsskandal bei Wirecard (im Bild) gibt es Haftbefehle gegen weiter

FBB vor Stellenabbau

Wegen des coronabedingten Einbruchs des Luftverkehrs steht die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft (FBB) vor dem Abbau von geschätzt 400 Arbeitsplätzen. In der Verwaltung, im Betrieb und der Operation müsse erheblich gespart werden, heißt es in einem Mitarbeiterbrief. Hilfe für Schausteller Einen Tag vor dem Schausteller- Protest in Stuttgart weiter

Flughafen Köln/Bonn will Flugtaxis

Ein Start- und Landeplatz für Flugtaxis könnte am Flughafen Köln/Bonn gebaut werden. Das habe eine Machbarkeitsstudie ergeben, teilte Flughafen-Chef Johan Vanneste mit. Foto: Marius Becker/dpa weiter

Heimische Erdbeeren sind gefragt

In ganz Deutschland ist die Erdbeersaison vorbei – einige Wochen später als üblich. Heimische Erdbeeren seien wegen des Coronavirus stärker nachgefragt gewesen, sagt Kathrin Walter, Geschäftsführerin des Landesverbands Erwerbsobstbau Baden-Württemberg. Laut dem Statistischen Landesamt sind auf Freilandflächen durchschnittlich 10,1 Tonnen weiter
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Offiziell kein SSV-Termin

Coronageplagte Händler sollen selbst Schlussverkauf festlegen.
Einen offiziellen Sommerschlussverkauf (SSV) wird es im Modehandel in diesem Jahr nicht geben. Der Handelsverband Textil (BTE) will angesichts der Folgen der Corona-Krise kein Datum für den Höhepunkt der sommerlichen Rabattschlacht vorschlagen. Verbandssprecher Axel Augustin sagte, jedes Unternehmen müsse einen individuellen Weg finden. „Natürlich weiter

Roboterautos Kooperation mit Google-Tochter

Der Autokonzern Fiat Chrysler verlässt sich bei der Entwicklung von Roboterwagen künftig ganz auf die Google-Schwesterfirma Waymo. Als nächstes Projekt soll Waymos Software zum autonomen Fahren in das Lieferwagen-Modell Ram ProMaster integriert werden. Auf lange Sicht solle Waymo-Technologie in der kompletten Produktpalette von Fiat Chrysler zum weiter

Stellenabbau bei Chiron

Fertigung der Tochtergesellschaft Stama vor dem Aus.
Der Maschinenbauer Stama baut in seinem Werk in Schlierbach (Kreis Göppingen) bis zu 300 von insgesamt 380 Stellen ab. Die Produktion wird in die Standorte Tuttlingen und Neuhausen ob Eck des Mutterkonzerns Chiron verlagert. Erhalten bleiben nur die Bereiche Service und Verkauf mit deutlich weniger als 100 Beschäftigten. Schlierbachs Bürgermeister weiter
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Strenesse stellt Betrieb ein

Sanierung nach der Insolvenz der Nördlinger Modemarke scheitert wegen der Corona-Krise.

Die Corona-Krise hat den Versuch der Nördlinger Modemarke Strenesse, sich nach einer Insolvenz im vergangenen Jahr zu sanieren, scheitern lassen. Trotz der positiven Umsatzentwicklung im ersten Jahresquartal, als die Restrukturierung nahezu abgeschlossen war, konnte die Strenesse New GmbH laut ihrer Pressesprecherin die Auswirkungen der Corona-Krise

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Tourismus bezuschusst

Japans Regierung hat trotz wieder steigender Corona-Infektionszahlen eine umstrittene Tourismuskampagne mit Zuschüssen aus Steuergeld für Reisende aufgelegt. Bis zur Hälfte der Tourismusausgaben wie Beherbergung und Transport sollen vom Staat bezuschusst werden. Condor: Keine Kündigungen Der Ferienflieger Condor will ohne betriebsbedingte Kündigungen weiter

USA sichern sich Impfstoff

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer sollen hunderte Millionen Impfstoffdosen gegen Covid-19 in die USA liefern. Eine entsprechende Vereinbarung gaben beide Unternehmen bekannt. Foto: Biontech weiter

Wer ist der günstigste im ganzen Land?

Anlässlich der Mehrwertsteuersenkung liefern sich die Discounter Aldi und Lidl eine Preisschlacht. Davon profitieren die Verbraucher ein wenig, die Branche leidet sehr.
Im aktuellen Werbesport von Lidl fragt eine böse, an den günstigen Preise im Lidl-Katalog zweifelnde Königin ihren Spiegel: „Spieglein, Spieglein an der Wand . . . wer ist der günstigste im ganzen Land?“ Die Frage ist brandaktuell. Zwischen Aldi und Lidl ist ein erbitterter Preiskampf entbrannt. Anlass dafür weiter
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Kommentar Caroline Strang zur Absage des Schlussverkaufs

Zeit für Veränderung

Eigentlich gibt es den Sommerschlussverkauf seit 16 Jahren nicht mehr. Davor war gesetzlich geregelt, wann reduziert werden durfte. Seitdem gibt der Handelsverband ein Datum als Anregung vor, aber jeder Händler darf entscheiden, wann und wie er seine Waren reduziert. In diesem Jahr wird es nicht mal ein solches Datum geben. Eine gute Entscheidung. weiter