Artikel-Übersicht vom Donnerstag, 14. Mai 2020

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Regional (3)

Arbeitgeber warnen die Politik

Südwestmetall Verband will keine höheren Abgaben für die Firmen. Kilian: „Das Falscheste, was man tun könnte.“

Aalen. Die Metallarbeitgeber in der Region warnen die Politik davor, die im Zuge der Corona-Krise stark steigenden Staatsausgaben bei gleichzeitig fallenden Staatseinnahmen durch Steuererhöhungen ausgleichen zu wollen. „Das wäre das Falscheste, was man tun könnte, denn Steuererhöhungen entziehen unserer Wirtschaft die letzten verbliebenen,

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Zukunftsforum gegen Corona-Krise

Wirtschaftspolitik Die Kammer gibt den Startschuss für ein Forum für die Wirtschaft – und fordert auch die Politik eindringlich zu weiteren Hilfen auf, denn die Lage bei vielen Betrieben ist dramatisch.

Heidenheim

Einhellig hat sich das Präsidium der IHK Ostwürttemberg für die Umsetzung eines von der Hauptgeschäftsführung vorgeschlagenen „Zukunftsforum“ ausgesprochen. Mit einem umfassenden Paket soll ein Prozess zur Erarbeitung von Maßnahmen und Empfehlungen gestartet werden, um die von der Corona-Krise besonders betroffenen Branchen

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Wagenblast: Hahn gilt als Interessent

Kfz-Branche Die Fellbacher Autohausgruppe Hahn wird als möglicher Käufer für den insolventen VW- und Audi-Händler von der Ostalb gehandelt. Der Betrieb läuft derweil weiter.

Aalen/Schwäbisch Gmünd

Im April hat die Autohausgruppe Wagenblast mit 220 Mitarbeitern und vier Standorten in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Heidenheim Insolvenz angemeldet. Während der Betrieb auch im vorläufigen Insolvenzverfahren weitergeht, läuft im Hintergrund die Suche nach einem Käufer auf Hochtouren. Als

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Überregional (23)

5 Fakten, die Börsianer bewegen

5 Fakten, die Börsianer bewegen

1 Im ersten Quartal litten die Geschäfte des Autovermieters Sixt unter der Pandemie. Der Umsatz lag wegen des Nachfrageeinbruchs im März bei 488,5 Mio. EUR – 3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. 2 Berlins größter privater Vermieter, die Deutsche Wohnen , bleibt trotz Mietendeckel profitabel. Die Mieten stiegen in den ersten drei Monaten um weiter
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Ausbeutung ist Alltag

Die Corona-Krise macht Handlungsbedarf bei Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen deutlich. Auch Saisonarbeiter geraten in den Blick.
Nahrungsmittel zu Niedrigpreisen, Tierschutzvergehen, Dumpinglöhne und jetzt auch noch Corona. Beschäftigte in Fleischbetrieben haben sich massenweise mit dem Virus infiziert, und Saisonarbeitern in der Landwirtschaft droht ähnliches. Ein Überblick. Was ist passiert? Rund 110 000 Beschäftigte arbeiten in der Schlachtindustrie. Viele von weiter
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Befreiung von Lkw-Maut umstritten

Bundesregierung will, dass mit Gas betriebene Lastwagen auch künftig keine Abgabe zahlen müssen.
Verkehrsverbände, Gewerkschaften und Grüne haben harte Kritik an einem Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Förderung von Gas-Lkw geübt. Die Bundesregierung beschloss, mit Gas betriebene Lastwagen um weitere drei Jahre bis 2023 von der Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen zu befreien. Am Donnerstag stimmt der Bundestag über das Vorhaben ab, weiter
  • 532 Leser

Commerzbank Kreditvorsorge drückt Gewinn

Die Corona-Krise lässt das Gewinnziel der Commerzbank für 2020 wackeln. Ende März stand unter dem Strich ein Minus von 295 Mio. EUR in den Büchern. Ein Jahr zuvor gab es einen Überschuss von 122 Mio. EUR. Vor allem die Furcht vor Kreditausfällen drückte das Ergebnis: Die Bank vervierfachte ihre Risikovorsorge von 78 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum weiter
  • 329 Leser

Das Geschäftsvolumen sinkt

Der weltgrößte Reedereikonzern Maersk rechnet für das zweite Quartal 2020 mit einem Rückgang des Geschäftsvolumens um bis zu einem Viertel. Hintergrund ist die weltweite Corona-Krise. Foto: A.Carrasco Ragel/EFE via EPA/dpa weiter
  • 528 Leser

Die ersten Kartoffeln sind da

In Niedersachsen haben Landwirte die ersten Frühkartoffeln geerntet. Hilfreich waren in Niedersachsen ein windgeschützter Hang, eine Frostschutzberegnung und viel wärmendes Vlies, hieß es. Foto: Julian Stratenschulte/dpa weiter
  • 522 Leser

Drohnen sollen Alltag erobern

Bundesregierung beschließt Aktionsplan: Die unbemannten Geräte müssen endlich in die Luft gehen können.
Die Bundesregierung will die Entwicklung von Drohnen vorantreiben und ihren Einsatz im Alltag ermöglichen. Das geht aus einem Aktionsplan hervor, den das Kabinett verabschiedet hat. Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sollen Drohnen und Flugtaxis die Labore verlassen und in die Luft gehen können. Im Plan heißt es, Ziel sei es, „schnellstmöglich“ weiter
  • 359 Leser

Fahrgäste bleiben aus

Verkehrsminister fordern Rettungsschirm für Nahverkehr.
Die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen sind wegen der Corona-Krise eingebrochen. Da viele Verkehrsunternehmen Verbindungen einschränkten und Menschen aus Furcht vor Infektionen fern blieben, gingen die Zahlen im ersten Quartal um 11 Prozent zurück, schätzt das Statistische Bundesamt. Besonders stark fielen die Fahrgastzahlen im Eisenbahnnahverkehr weiter
  • 263 Leser

Fast jeder Zweite will Jobs streichen

Die Nachfrage nach Produkten geht massiv zurück. Aus Sicht der Branche greifen die Soforthilfen nur kurzfristig.
Rund 40 Prozent der Industriebetriebe in Baden-Württemberg planen, wegen der Corona-Krise Stellen abzubauen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Immerhin rechnet noch mehr als die Hälfte der Betriebe mit gleichbleibenden Beschäftigtenzahlen, aber nur 2 Prozent wollen mehr Personal weiter
  • 524 Leser

Genossenschaft Verband legt gute Zahlen vor

Nach Ansicht des Genossenschaftsverbands in Baden-Württemberg (BWGV) könnte die Corona-Pandemie langfristig zu einem Aufleben der Genossenschaften führen. Für das vergangene Jahr präsentierte der Verband positive Zahlen: Genossenschaften im Waren- und Dienstleistungsbereich steigerten ihre Umsätze um 2,8 Prozent auf 8,59 Mrd. EUR. Die 317 landwirtschaftlichen weiter
  • 514 Leser

Karliczek plant Paket

Die Ministerin fordert mehr Ausgaben für Investitionen.
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert für die Jahre 2021 bis 2023 wegen der Corona-Krise ein milliardenschweres Konjunktur- und Investitionsprogramm. Derzeit gebe der Bund jährlich etwa 40 Mrd. EUR für Investitionen aus – sie wünsche sich, „dass wir insgesamt noch einmal die Hälfte drauflegen“. Konkret nannte weiter
  • 469 Leser

Leoni halbiert Verlust

Der angeschlagene Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni hat im ersten Quartal einen Verlust von 67 Mio. EUR verbucht. Allerdings konnte der im Umbau befindliche Konzern den Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte verringern. Hermes stellt mehr zu Der Paketzusteller Hermes hat während der Hochphase der Corona-Pandemie deutlich mehr Pakete weiter
  • 552 Leser

Lufthansa Kritik an Präsenz in Steueroasen

Die Grünen verlangen weitere Details zu Geschäften der Lufthansa in Steueroasen, bevor der Konzern Milliardenhilfen erhält. Die vorgelegte Liste führe nicht zu echter Steuertransparenz, erklärte die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Lisa Paus. Die am Dienstag präsentierte Liste enthält operative Einheiten des Caterers LSG weiter
  • 292 Leser

Plastikplatten gehen aus

Durchsichtige Kunststoffplatten sind in der Corona-Krise als Hygienemaßnahme gefragt. Der Branche beschere das eine beispiellose Auftragslage, sagte Joachim Wehmeyer vom Einkaufs-Verband Deutscher Kunststoffhändler. Nun gebe es in ganz Europa kein Material mehr. 5G-Forschung in Aachen Das größte Industrie-Forschungsnetz für 5G-Mobilfunk in Europa weiter
  • 519 Leser
Kommentar Simone Dürmuth zur Situation der Reisebranche

Rettet den Urlaub!

Dass dieses Jahr der geplante Urlaub nicht möglich ist oder ganz anders ausfällt als gedacht, ist ein Luxusproblem – für den Reisenden. Für die rund 15 000 Unternehmen mit etwa drei Millionen Beschäftigten in der Branche ist die Situation existenziell. Mehr als die Hälfte von ihnen ist nach eigenen Angaben unmittelbar von der Insolvenz weiter
  • 498 Leser

Sony Fabrikschließung drückt Gewinn

Das Elektronik-Geschäft von Sony ist schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Der japanische Branchenriese bezifferte die Einbußen auf 35,1 Mrd. Yen (gut 300 Mio. EUR). Gründe seien die Schließung der Fabriken in China und Malaysia sowie eine allgemeine Abschwächung der Nachfrage. Der Umsatz fiel im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um weiter
  • 509 Leser

Stellenabbau geht weiter

Institut spricht Mitarbeiter wieder persönlich an.
Die Deutsche Bank treibt ihren durch die Corona-Krise vorübergehend auf Eis gelegten Stellenabbau wieder voran, die persönlichen Gespräche mit betroffenen Mitarbeitern werden wieder aufgenommen. Die Kosten müssten weiter konsequent gesenkt werden, betonte Konzernchef Christian Sewing. Deutschlands größtes Geldhaus steckt mitten in einem tiefgreifenden weiter
  • 490 Leser

Tag ohne Gewinner

Die Furcht vor den negativen Folgen schneller Lockerungen in der Corona-Krise hat den Dax am Mittwoch mit voller Wucht eingeholt. Als Anstoß galten Warnungen des prominenten US-Immunologen und Regierungsberaters Anthony Fauci. Im Dax gab es am Ende keinen einzigen Gewinner. Unter den größeren Verlierern versammelten sich die konjunkturempfindlichen weiter
  • 422 Leser

Urlaub mit Rettungsschirm

Die Reisebranche leidet: Keiner bucht mehr, stattdessen wird storniert. Daran ändern auch Lockerungen bislang nichts. Jetzt soll der Staat helfen.
So hat sie sich ihren Job nicht vorgestellt: Madeleine Hermann arbeitet beim Reiseforum Rangendingen (Zollernalbkreis). Doch seit Mitte März verkauft sie keine Reisen mehr. Während auf der Homepage des Reisebüros Bilder von Stränden und Städtereisen das Fernweh schüren, kümmert sie sich fast ausschließlich um Stornierungen und ein paar wenige weiter
  • 612 Leser

Verkauf Mehrheit arbeitet zu Niedriglohn

Die Mehrheit der Verkäufer in Deutschland arbeitet zu Niedriglöhnen. Das teilt das Bundesarbeitsministerium mit. Demnach verdienten sie 2018 im Schnitt 1872 EUR brutto im Monat. 71,6 Prozent von ihnen arbeiteten im Niedriglohnbereich. Noch niedriger sind die Löhne in Friseursalons mit 1637 EUR brutto. 87,5 Prozent der Beschäftigten arbeiteten weiter
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Weniger Räder gestohlen

Rund 155 000 versicherte Fahrräder sind 2019 gestohlen worden – 5000 weniger als im Vorjahr. Der Schaden liegt auf Vorjahresniveau bei rund 110 Mio. EUR. Im Schnitt zahlten die Versicherer 720 EUR (650 EUR) pro Rad. Foto: Martin Gerten/dpa weiter
  • 451 Leser

Wirtschaft schrumpft

Die britische Wirtschaft ist im ersten Quartal um 2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft – das ist der stärkste Rückgang seit Ende 2008. Im zweiten Quartal dürfte der Einbruch stärker sein: Großbritannien hatte erst am 23. März Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängt. BMW: Kritik an Dividende Ein Aktionärsverband weiter
  • 269 Leser

Wirtschaftsweise Keine Dividende bei Staatshilfe

Die „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer hat Autokonzerne kritisiert, die eine Kaufprämie als staatliche Anschubhilfe fordern und zugleich Gewinne an die Aktionäre ausschütten. Wie jeder Bürger sollten die Unternehmen zunächst ihre Notgroschen verwenden, sagte die Professorin. Auf der anderen Seite aber sollte der Staat Gewinne vom Vorjahr weiter
  • 516 Leser