Artikel-Übersicht vom Samstag, 28. Oktober 2017

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Überregional (5)

Am Ende weint die Stewardess

Viele nehmen Abschied von der Fluggesellschaft. Der Bevollmächtigte im Insolvenzverfahren geht davon aus, dass 70 bis 80 Prozent der Jobs erhalten werden.
Am Ende brauchte es sogar Seelsorger. Zum Aus der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin nach fast 40 Jahren gestern Abend standen der Flughafen-Pastor von Tegel Justus Münster und zehn ehrenamtliche Kollegen für Gespräche zur Verfügung. „Mit airberlin die Welt entdecken.“ Das Versprechen prangt nach wie vor als überdimensionales Werbebanner weiter
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Kommentar Henning Kraudzun zum endgültigen Aus von Air Berlin

Geopfert dem Größenwahn

Letzter Aufruf Air Berlin. Mit dieser Durchsage endete gestern ein Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte. Dem defizitären Luftfahrtunternehmen konnte letztlich niemand mehr helfen, kein einziges Konzept hätte einen Fortbestand der Marke garantiert. Die größte Tragik an dem Fall ist: Ein eigentlich kerngesundes Unternehmen wurde dem Größenwahn weiter
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Grünes Licht für Cayenne

Der Diesel-SUV darf wieder verkauft werden.
Porsche darf seinen 3-Liter-V6-Cayenne mit Diesel-Antrieb wieder verkaufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat ein Software-Update für 21 500 Fahrzeuge dieses Modells freigegeben (wir berichteten). Bei den Autos war der Verdacht aufgekommen, dass Software anhand der Lenkbewegung erkennt, ob das Fahrzeug auf einem Prüfstand steht und entsprechend weiter
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Hohe Last für Verbraucher

Entschädigung für nicht erzeugten Windstrom klettert rasant.
Berlin. Die Verbraucher müssen mehr Geld für Strom bezahlen, der gar nicht produziert wurde. Nach den Angaben der Bundesnetzagentur erhielten die Anlagenbetreiber im Jahr 2016 durch die gesetzlich verbürgten Abnahmegarantien eine Entschädigung von 643 Mio. EUR. Der größte Anteil floss an Windkraftfirmen. Die Entschädigungszahlungen, die in den weiter
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In Palo Alto ist Trump weit weg

Der Präsident hat dem Freihandel den Kampf angesagt. Leidtragende könnten Baden-Württembergs Kernbranchen sein. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat sich in drei Bundesstaaten ein Bild gemacht.
Erst vor ein paar Wochen hat Kay Ivey, die Gouverneurin des US-Bundessstaates Alabama, Vertreter der Daimler-Tochter Mercedes Benz U.S., von Honda und Hyundai in ihrem Amtszimmer empfangen. Alle vier Autohersteller produzieren im prosperierenden Alabama, ihre Komponenten beziehen sie aber aus der ganzen Welt. Durch US-Präsident Donald Trump sehen sie weiter