Artikel-Übersicht vom Donnerstag, 13. Juli 2017

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Regional (3)

Merck will Werk schließen

Neuordnung Die Life-Science-Sparte des Chemie- und Pharmariesen wird ausgedünnt. Das Werk in Steinheim und drei weitere Standorte sollen wegfallen.

Steinheim

Schock für die Albuch-Gemeinde: Der Darmstädter Pharma- und Life Science-Konzern Merck will sein erst 2015 von Sigma-Aldrich übernommenes Werk in Steinheim schließen. Bis 2022 soll das Werk mit aktuell gut 200 Mitarbeitern spätestens nicht mehr produzieren. Grundlage für die Entscheidung ist das Neuordnen der Life Science-Sparte von

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Möbel Mahler: Zehn Millionen für Neu-Ulm

Möbelbranche Die Möbelhäuser der Region rüsten auf. Nun kündigt auch die Bopfinger Unternehmerfamilie umfangreiche Investitionen am Standort Neu-Ulm an.

Bopfingen/Neu-Ulm

Der neue XXXL-Standort in Bopfingen wurde gerade erst mit großem Bohei eröffnet, nun verkündet der ehemalige Besitzer des traditionsreichen Möbelhauses, die Familie Mahler, kräftig in den Standort Neu-Ulm zu investieren. Es ist der letzte verbliebene der Unternehmensgruppe, die die Häuser in Bopfinger und Wolfratshausen vor

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Gewerkschaft: Merck-Standort in Steinheim schließt

Steinheim. Von einem "schwarzen Tag" spricht die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie: Das Unternehmen Merck habe am 12. Juli bekannt gegeben, vier Standorte in den kommenden Jahren schließen zu wollen. Dabei handelt es sich um Eppelheim, Steinheim, Hohenbrunn, Berlin. Die Standorte haben in Summe nach Gewrkschaftsangabeb ca. 650 Beschäftigte.

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Überregional (5)

Bundesregierung baut ihr Vetorecht bei Übernahmen aus

Das Wirtschaftsministerium will künftig strenger prüfen, wenn ausländische Unternehmen bei deutschen Firmen wie Kuka einsteigen.
Das Stichwort China taucht kein einziges Mal in den verschärften Regeln für den Kauf deutscher Firmen durch ausländische Investoren auf, die am gestrigen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurden. Und doch ist die Zielrichtung klar: Die Regierung will mehr Möglichkeiten haben um einzuschreiten, wenn die öffentliche Ordnung oder die Sicherheit weiter
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Der Euro befindet sich im Höhenflug

Von einer Parität zum Dollar redet niemand mehr. Die Wirtschaft in Europa läuft wieder besser.
Noch kurz vor Weihnachten 2016 machten Spekulationen die Runde, ein Euro werde demnächst nur noch so viel wert sein wie ein Dollar. Die schon oft beschworene Parität zur US-Währung schien angesichts der Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung in greifbarer Nähe. Gerade mal 1,039 Dollar gab es vor gut einem halben Jahr für einen Euro. weiter
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EU will Verfahren einstellen

Das südeuropäische Land ist kein Defizitsünder mehr. Deutschland profitiert von Rettungsmaßnahmen.
Die EU-Kommission hat gestern offiziell die Einstellung des Defizitverfahrens gegen Griechenland empfohlen. Sie würdigte die Sparanstrengungen des Landes. Im Jahr 2009 lag das Haushaltsdefizit – gemessen an der Wirtschaftsleistung – bei 15,1 Prozent, 2016 erzielte Griechenland einen Überschuss von 0,7 Prozent. Der Rat der Mitgliedstaaten weiter
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Vorwurf gegen Daimler

Der Autobauer soll viel mehr manipuliert haben.
Dem Autobauer Daimler werden einem Medienbericht zufolge lange und umfassende Abgasmanipulationen bei Diesel-Fahrzeugen vorgeworfen. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ vom heutigen Donnerstag geht das aus einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart hervor. Demnach soll Daimler in Europa und in den Vereinigten Staaten weiter
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Kommentar Thomas Veitinger zur Insolvenz von Alno

Zu viel Schatten

Kontraste schaffen – das will Alno. Mit diesem Werbespruch sind zwar unterschiedliche Materialien in der Küche gemeint. Die Worte passen aber auch auf den Hersteller selbst. Jahrzehntelang wechselten in Pfullendorf Licht und Schatten, schöpften Mitarbeiter und Management Hoffnung und verzweifelten über die wirtschaftliche Situation. Jetzt ist weiter
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