Artikel-Übersicht vom Samstag, 11. März 2017

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Überregional (9)

„Das Problem ist soziale Ungleichheit“

DIW-Chef Marcel Fratzscher erklärt, wieso die deutsche Wirtschaft überschätzt wird, die soziale Schere auseinander geht und warum der Staat investieren muss.
Seine Bestseller heißen „Warum Deutschland immer ungleicher wird“ und „Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen“. Aber nicht nur kontroverser Titel wegen zählt Marcel Fratzscher zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands: Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat eine beeindruckende Karriere weiter
  • 1139 Leser

Bauverträge reformiert

Klare Regeln sollen den Verbraucherschutz verbessern.
Häuslebauer sollen künftig ruhiger schlafen können – dieses Ziel verfolgt die Reform des Bauvertragsrechts, die der Bundestag verabschiedet hat. Die Verträge zwischen privaten Bauherren und Bauunternehmern müssen mehr Details und klare Fristen enthalten, was den Verbraucherschutz verbessern soll. Auftraggeber können innerhalb von 14 Tagen einen weiter
  • 686 Leser

E-Book als Reiseführer unbeliebt

Die Nachfrage nach der elektronischen Version ist klein. Vor allem, da sie keinen Zusatznutzen bietet.
Die Digitalisierung in der Reisebranche ist bei der Tourismusmesse ITB ein großes Thema – auch über elektronische Bücher wird gesprochen. Innovative Aufbruchstimmung herrscht hierbei nicht. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels spielen Reiseführer am E-Book-Markt kaum eine Rolle, ihr Umsatzanteil liegt bei nur etwa einem Prozent. MairDumont weiter
  • 897 Leser
Kommentar Simone Dürmuth zu elektronischen Reiseführern

Entwicklung verschlafen

E-Reader sind praktisch: Sie wiegen ein paar Hundert Gramm und können Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Bücher ersetzen. Gerade auf Reisen kann das sehr praktisch sein. Trotzdem werden ausgerechnet Reiseführer fast ausschließlich in der klassischen Papierversion gekauft. Eigentlich logisch: Denn die E-Versionen bieten praktisch keinen Mehrwert: Kapitel weiter
  • 989 Leser

Lästiges Massenphänomen und kein Ende

Trotz schärferer Gesetze ist man nicht geschützt. Wird nachgebessert?
Sie sind nicht nur nervig, sondern arten oft in aggressive Überrumpelung aus: Unerwünschte Werbeanrufe. In den vergangenen zehn Jahren wurden die Gesetze schon zweimal verschärft, zuletzt erst 2013. Die Zahl der Verbraucher aber, die Opfer unseriöser Geschäftemacher wurden, ist zuletzt dennoch wieder gestiegen. Auch deshalb verlangen Verbraucherschützer, weiter
  • 681 Leser

Mehr Geld für Lokführer

Schlichtung sieht ein Paket von gut 5,5 Prozent vor.
Die Schlichtung zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sieht nach Unternehmensangaben ein Tarifpaket im Gesamtvolumen von mehr als 5,5 Prozent vor. Enthalten sind neben Lohnerhöhungen auch Verbesserungen im Schichtdienst, wie Deutsche Bahn und GDL mitteilten. Dabei geht es demnach vor allem um bessere Planbarkeit von Arbeit und weiter
  • 762 Leser

Rechtliche Leitplanken

Die Industrie ruft nach Regeln. Doch der erste Entwurf von Verkehrsminister Dobrindt stößt nicht überall auf Gegenliebe.
Das Gesetz für von Computern gesteuerte Autos nimmt Form an. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kündigte gestern an: „Wenn der Computer fährt, dann haftet am Schluss der Hersteller.“ Der Gesetzentwurf wird zeitgleich in Bundestag und Bundesrat eingebracht, weil er als besonders eilbedürftig gilt. Denn erste Systeme sind schon auf weiter
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  • 789 Leser

Setra fährt Rekord ein

Die Fernbus-Branche beschert Daimler in Europa gute Geschäfte. In der Türkei aber bricht der Markt ein.
Die Omnibus-Sparte der Daimler AG hat vergangenes Jahr weniger Busse verkauft, damit aber mehr Geld verdient. Wie der Leiter von „Daimler Buses“, Hartmut Schick, gestern in Gerlingen bei Stuttgart sagte, setzte der Hersteller 2016 weltweit 26 200 Busse und Fahrgestelle ab. Das waren zwar rund 2000 Stück weniger als im Vorjahr, trotzdem weiter
  • 821 Leser

Stromzähler messen falsch

Viele Geräte zeigen einen deutlich zu hohen Verbrauch an.
Viele der bereits millionenfach in Deutschland eingesetzten digitalen Stromzähler dürften einem „Spiegel“-Bericht zufolge viel zu hohe Verbrauchswerte messen. Eine von einem Experten der Universität im niederländischen Twente erstellte Studie habe neun Modelle getestet, berichtete das Magazin. Mehr als die Hälfte habe falsch gemessen. Teils weiter
  • 929 Leser