BUNDESLIGA / Bayern ist mit 28 Millionen Euro Fernsehgeldern der Krösus

Einnahmen der Fußballclubs sprudeln

Im deutschen Fußball geht es wirtschaftlich bergauf. Danach betrachten drei Viertel der Bundesliga-Manager die wirtschaftliche Lage wieder als gut, 60 Prozent rechnen für die abgelaufene Saison 2005/2006 wieder mit einem Gewinn, heißt es in einer neuen Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young. Zudem planen die Manager wieder mit steigenden Einnahmen durch Sponsoren. Gleichzeitig wollen sie aber auch wieder mehr Geld für Spieler ausgeben. Der neue Medienvertrag mit der laufenden Spielzeit 2006/2007 bringt den Clubs mit 430 Mio. EUR rund 42 Prozent mehr ein als in der letzten Saison. Die Einnahmen pro Club steigen zwischen einem Drittel und 73 Prozent. Letzteres gilt für Bayern München, die jetzt knapp 28 Mio. EUR kassieren. Werder Bremen legt von 15,7 Mio. EUR auf 26,3 Mio. EUR zu, Schalke von 15,1 Mio. EUR auf 23,7 Mio. EUR und der VfB Stuttgart von 14,5 Mio. EUR auf 19,7 Mio. EUR. Der Abstand zu den Einnahmen der Spitzenclubs in England, Spanien und Italien vergrößere sich dennoch.
© Südwest Presse 13.10.2006 07:45
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