BMW

Rohstoffkosten aufgefangen

BMW sieht sich auf gutem Wege, die erhöhten Rohstoffkosten und Währungsbelastungen weiter mit Effizienzgewinnen aufzufangen. In diesem Jahr werde der 'währungsbezogene Druck' wieder mehrere hundert Millionen Euro ausmachen, sagte Finanzchef Stefan Krause. Die 677 Mio. EUR des Vorjahres würden aber nicht erreicht. Positiv wirkt auf den Gewinn ein Sondereffekt von 375 Mio. EUR aus der Umwandlung von Rolls-Royce-Wandelanleihen. BMW hält weiter an seinem Ziel fest, den Gewinn vor Steuern 2006 von 3,3 auf 4 Mrd. EUR zu steigern. Für 2006 ist das Dollarrisiko weitgehend abgesichert.

Anders als andere Massenhersteller versuche BMW nicht, dem Kostendruck seitens der Zulieferer über die Bündelung der Einkaufsmacht zu begegnen. 'Zulieferer sind der Ast, auf dem wir alle sitzen.'
© Südwest Presse 29.09.2006 07:45
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