Hartz IV

Streit um Arbeitslose

Der Streit zwischen dem Landkreistag und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit um die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen geht weiter. Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, Eberhard Trumpp, reklamierte erneut größere Vermittlungserfolge für die fünf Kreise, die Hartz-IV-Empfänger in Eigenregie betreuen. Zuvor hatte die Direktion konkrete Zahlen gefordert und bezweifelt, dass das Modell erfolgreicher sei als die Arbeit der Agentur.

'Von einem Negativtrend bei den Optionslandkreisen kann überhaupt keine Rede sein. Dies können wir auch mit konkreten Zahlen belegen', sagte Trumpp. Optionslandkreise sind Biberach, Ortenau, Tuttlingen, Waldshut und Bodensee. Der Landkreistag ist dafür, die Betreuung der Langzeitarbeitslosen grundsätzlich zu übernehmen.
© Südwest Presse 22.08.2006 07:45
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