IWKA

Konzern tief in roten Zahlen

Der Maschinenbau-Konzern IWKA ist bei seinem Umbau tief in die roten Zahlen gerutscht. Auslöser war eine Wertberichtigung von 50 Mio. EUR in nicht weitergeführten Geschäftsbereichen. Für das zweite Quartal meldete IWKA ein Minus von 56 Mio. EUR, für das erste Halbjahr steht ein Fehlbetrag von 62 Mio. EUR in den Büchern. Auch im gesamten Jahr werde der Konzern einen deutlichen Verlust ausweisen. Im fortgeführten Geschäft sieht IWKA dagegen eine positive Entwicklung.

'Nach einem halben Jahr der Portfoliobereinigung sind erste Erfolge des Umbaus der IWKA sichtbar', sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Dietrich Hein. Auf vergleichbarer Basis meldete IWKA für das erste Halbjahr einen Umsatzanstieg um rund 11 Prozent auf 679 Mio. EUR. Der Auftragseingang sei ebenfalls auf vergleichbarer Basis um 12,7 Prozent auf 854 Mio. EUR gestiegen. Im Bereich Automobiltechnik gab es im ersten Halbjahr vor Zinsen und Steuern einen Verlust von 4,7 Mio. EUR nach einem Plus von 4,5 Mio. EUR vor einem Jahr. In der Robotertechnik stiegen die Auftragseingänge im ersten Halbjahr um 6,1 Prozent auf 188 Mio. EUR und der Umsatz um 31,8 Prozent auf 188 Mio. EUR. Das operative Halbjahresergebnis lag nach einem Verlust im Vorjahr mit 10 Mio. EUR wieder im positiven Bereich. In der Verpackungstechnik sank das operative Ergebnis von 6 auf 2 Mio. EUR.
© Südwest Presse 09.08.2006 07:45
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