BADENIA

Zuversicht im Rechtsstreit

Im jahrelangen Rechtsstreit um die von ihr finanzierten 'Schrottimmobilien' zeigt sich die Badenia zuversichtlich. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom vergangenen Herbst 'wird wohl ohne Folge für die Badenia bleiben', sagte Vorstandschef Dietrich Schroeder in Karlsruhe. Die viertgrößte deutsche Bausparkasse soll seit Anfang der 90er Jahre mangelhafte Immobilien zu überhöhten Preisen als Altersvorsorge finanziert haben. Nach dem Urteil des höchsten EU-Gerichts sind Banken in der Pflicht, falls ein Kunde beim Darlehen für die Immobilie nicht über sein Widerrufsrecht informiert wurde. Die Bank habe die mit den 'Kapitalanlagen verbundenen Risiken' zu tragen. Insgesamt hat die Badenia rund 8000 Fälle als Anlageobjekte finanziert, davon sind rund 1700 vor Gericht.
© Südwest Presse 14.03.2006 07:45
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