WELLA / Kosten der Übernahme wirken noch nach

30 Prozent weniger Umsatz

Die Geschäftsentwicklung des Kosmetikherstellers Wella ist im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/2006 (30. Juni) erneut von den Folgen der Übernahme durch den US-Konzern Procter & Gamble (P&G) geprägt gewesen. Zwar steigerte Wella von Juli bis Dezember 2005 sein operatives Ergebnis um 9,8 Prozent auf 149 Mio. EUR. Bereinigt um Sondereinflüsse sowie die Auswirkungen des Konzernumbaus sank das Ergebnis aber um knapp 30 Prozent. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die Anpassung an das P&G-Geschäftsmodell. Der Umsatz sank um 30,3 Prozent auf 1,04 Mrd. EUR. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Rückgang 17,2 Prozent.
© Südwest Presse 15.02.2006 07:45
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