AOK bilanziert 2014 in der Region positiv

5000 neue Versicherte
Die AOK Ostwürttemberg konnte 2014 die Zahl ihrer Versicherten steigern: Rund 5000 Menschen haben die AOK als ihre neue Krankenkasse gewählt. „Wir betreuen nun mehr als 154 000 Versicherte“, sagte Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg.Schwäbisch Gmünd. Die AOK unterhalte neun Kundencenter in Ostwürttemberg, investiere in bessere ärztliche Versorgung und Präventionsangebote. Dies seien auch die Gründe, warum die Versicherten von der AOK überzeugt seien, sagte Bühler. Er betonte, dass die Kasse stark in den Service vor Ort investiere. So wurde das Kundencenter in Aalen 2014 modernisiert, an anderen Standorten seien Erneuerungen in Planung. Spitzenwerte habe die AOK bei Befragungen der Kunden durch „Focus Money“ erhalten. Die AOK sei zur besten regionalen Krankenkasse im Bereich Service gekürt worden. Die AOK gab im Land 2014 über 11 Milliarden Euro für die Gesundheitsversorgung und Prävention aus, davon rund 450 Millionen Euro in der Region.
Eine bessere ärztliche Versorgung erhielten die AOK-Versicherten durch das Hausarzt- und -Facharztprogramm. In Ostwürttemberg seien rund 180 Allgemeinmediziner und Internisten dabei, informierte Bühler. Über 52 000 Versicherte hätten sich in das Hausarztprogramm eingeschrieben. Neu hinzugekommen sei ein Vertrag mit den Kinderärzten. Das AOK-Facharztprogramm wurde 2014 um den Bereich der Orthopäden erweitert. Schon dabei sind Kardiologen, Gastroenterologen und Neurologen sowie Psychiater und Psychotherapeuten. Die AOK sei auch für die Jüngeren eine interessante Adresse – nicht nur als Krankenkasse, sondern auch als Arbeitgeber. „Pro Jahr nehmen wir mindestens zehn junge Menschen in die Ausbildung“, sagte Bühler – mehr als alle anderen Kassen in der Region.
© Wirtschaft Regional 24.04.2015 17:14
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