Firma Hachtel schafft ein neues Gerät an

Zweiter Technologietag
Das Aalener Familienunternehmen F. & G. Hachtel geht mit großen Schritten in die Zukunft der Kunststoffbranche. Beim Technologietag am 2. Dezember wird ein so genannter Freeformer zur additiven Fertigung vorgestellt.Aalen. Die Zeiten als reines kunststoffverarbeitendes Unternehmen mit den zusätzlichen Bereichen Formen- und Werkzeugbau liegen bei Hachtel mittlerweile zurück. Durch die Anschaffung des ersten Computertomografen 2008 und die Bildung eines Expertenteams rund um die Analyse von Bauteilen entwickelte sich das Aalener Unternehmen zu einem bedeutenden Dienstleister im 3D-CT Umfeld. Mittlerweile steht Hachtel vor der Anschaffung seines dritten Computertomografen und wird sein CT-Team von derzeit sechs Mitarbeitern erweitern. Auf einer der größten internationalen Fachmessen für Kunststoffverarbeitung, der Fakuma in Friedrichshafen, präsentierte Hachtel im Oktober seine Dienstleistungen. Dabei wurden viele Gespräche mit potenziellen Neukunden geführt und neue Projekte wurden angeschoben, erklärte das Unternehmen.
Am 2. Dezember veranstaltet Hachtel seinen zweiten Technologietag in der Schloss-Scheune in Essingen. Dazu werden 150 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenkommen. Neben Experten aus dem eigenen Unternehmen werden auch externe Referenten den Tag mit Vorträgen füllen. Hachtel wird bei dieser Gelegenheit die Anschaffung einer neuen Anlage im Bereich der additiven Fertigung vorstellen – ein weiterer Schritt in Richtung neuer Technologien. Bei der Firma Arburg wurde der Kauf eines so genannten Freeformers vereinbart, der im Dezember installiert wird. Mit dieser Anlage können Bauteile additiv in Kleinserien aus den Serienwerkstoffen gefertigt werden.
Weitere Infos: www.hachtel-
computertomographie.de
© Wirtschaft Regional 29.10.2014 21:45
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