Krebsforscher geehrt

Carl Zeiss Lecture für Prof. Robert A. Weinberg
  • Verleihung des Carl Zeiss Lecture (von links): Dr. Richard Ankerhold, Carl Zeiss Microscopy GmbH, Prof. Eugen Kerkhoff, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie, und der Preisträger Prof. Robert A. Weinberg. (Foto: Carl Zeiss)
Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) und Carl Zeiss haben den US-amerikanischen Molekularbiologen Prof. Robert A. Weinberg in Heidelberg mit der Carl Zeiss Lecture Award ausgezeichnet. Dieser würdigt international herausragende Leistungen in der Zellbiologie, für die Methoden der Licht- und Elektronenmikroskopie essentiell waren.Oberkochen. Dr. Richard Ankerhold, verantwortlich für die Geschäftsfelder in den Biowissenschaften bei der Microscopy von Carl Zeiss, war am Auswahlprozess beteiligt und bekräftigt die Entscheidung: „Mit Prof. Weinberg haben wir einen großartigen Forscher gewürdigt, dessen Arbeiten als bahnbrechend für die Krebsforschung gelten. Sie haben das Verständnis von Ursachen der Krebsentstehung grundlegend verändert.“ Weinberg ist Professor für Biologie und Daniel K. Ludwig Professor für Krebsforschung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, sowie Gründungsmitglied des Whitehead-Instituts für biomedizinische Forschung. Sein Forschungsschwerpunkt ist die molekulare Grundlage von Krebserkrankungen. Weinberg entdeckte das erste humane Onkogen und das erste Tumor-Suppressor-Gen des Menschen.
Die Carl Zeiss Lecture wurde 1990 von Carl Zeiss gestiftet, um die DGZ dabei zu unterstützen, international anerkannte Wissenschaftler zu ihren Jahrestagungen einzuladen. Die Vorlesung und Preisvergabe finden jährlich während der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung der DGZ statt. Ein Ausschuss, dem der Präsident der DGZ, der Tagungspräsident, ein Mitglied des Beirates sowie ein Vertreter von Carl Zeiss angehören, wählten die Preisträger aus.
© Wirtschaft Regional 08.04.2013 20:49
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