dm ist mit der Region zufrieden

Drogeriemarktkette rechnet weiterhin mit wachsendem Umsatz in den 13 Filialen
  • Die Mitte September 2011 eröffnete dm-Filiale in der Aalener Gartenstraße läuft zur Zufriedenheit der Drogeriemarktkette. Aktionen wie das Kassieren durch Promis wie Fußballprofi Robert Lechleiter (2.v.li.) gehören zum Angebot. (Foto: opo)
Die dm-Drogerie Markt GmbH hat ihre Bilanzzahlen präsentiert und ist mit der Entwicklung ihrer Märkte in der Region zufrieden. Das Wachstum bei Umsatz und Kundenfrequentierung fiel im Geschäftsjahr 2011/12 (Stichtag 30. September) in Ostwürttemberg überdurchschnittlich aus.Aalen. Gebietsverantwortlicher Hauke Flöter berichtete im Gespräch mit dieser Zeitung, dass die 13 Filialen der Region 40,9 Millionen Euro Umsatz generiert hätten, was einem Plus von knapp 24 Prozent entspricht. deutschlandweit lag der Zuwachs bei 14 Prozent. „Bei den Kundenkontakten waren es mit 3,14 Millionen sogar 27 Prozent mehr (Deutschland: 11 Prozent). Wir beschäftigen 196 Mitarbeiter, davon 26 Auszubildende“, sagte Flöter. Das Unternehmen sei bestrebt, in jeder Filiale mindestens einen Azubi oder DHBW-Studenten zu beschäftigen. Drogisten und Handelsfachwirte sind die Ausbildungsberufe, auf die dm auch 2013 setze. „Aufgrund unserer geplanten Expansion können wir gute Weiterentwicklungschancen für unseren Nachwuchs anbieten“, sagte Flöter.
Der Entwicklung bei dm zupass gekommen ist die Insolvenz von Schlecker ebenso wie das Eröffnen von drei Filialen (zwei in Aalen, eine in Mutlangen) während des Geschäftsjahres 2010/11), deren Erlöse erstmals komplett in der Bilanz auftauchen. „Unser Unternehmen hat einige ehemalige Schlecker-Mitarbeiter aufnehmen können, genaue Zahlen darüber gibt es allerdings nicht“, sagte Flöter. Einen Teil des Kuchens, der durch den Wegfall Schleckers neu aufzuteilen gilt, könne dm sich sichern. „Mit der Entwicklung der Filialen in der Aalener Gartenstraße sowie im Mercatura sowie der Mutlanger Dependance sind wir sehr zufrieden, sie werden von unseren Kunden gut angenommen“, sagte Flöter. Der Weg einer zielgerichteten Expansion werde weiter gegangen – aktuell plane dm jedoch keine Eröffnung in der Region. Flöter: „Größe und Lage muss passen.“
Der Gebietsverantwortliche betont die unterschiedliche Ausrichtung der dm-Filialen. Aufgrund der Eigenverantwortlichkeit der jeweiligen Filialleitung variiere die Produktpalette, weil auf Kundenwünsche eingegangen werde. „dm möchte seine Drogerie-Kompetenz weiter ausbauen und bietet seit 2012 deutschlandweit durchgängig in allen Filialen einen Fotobereich an, in dem Bilder ausgedruckt und Fotobücher erstanden werden können“, sagte Flöter. 22 Eigenmarken seien aktuell im Angebot quer durch alle Segmente verfügbar – dies solle auch weiterhin so bleiben, um „die Kundenwünsche zu veredeln“, besage die Philosophie von dm.
Ebenfalls zur Philosophie gehöre, dass dem Kunden möglichst bei jedem Besuch eine Überraschung widerfahre. „Das können soziale regionale Hilfsprojekte ebenso sein wie Verkostungen, Fotoshootings oder saisonale Begebenheiten – lokale Partner sind unseren Märkten willkommen“, sagte Flöter.
© Wirtschaft Regional 01.11.2012 13:34
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