Räume bezogen

etz Aalen nutzt nun 460 Quadratmeter mehr
  • Das etz Aalen hat seine Räume ausgebaut. Im Bild von links: Norbert Wagner, Wolfgang Dietrich, Alexander Hamler und Thomas Bürkle. (Foto: hag)
Mehr Platz zum Lernen haben nun die angehende Mechatroniker und Elektronikmeister sowie überbetrieblich ausgebildete Azubis, die sich im Elektro Technologie Zentrum Aalen (etz) weiterbilden lassen. Rund ein Jahr hat die Erweiterung des Gebäudes gedauert. Am Donnerstag wurde die Eröffnung des neuen Trakts gefeiert.Aalen. „Seit der Eröffnung 2009 haben wir allein im letzten Jahr 380 Auszubildende gehabt“, berichtet etz-Leiter Dr. Jürgen Jarosch. Dadurch, dass man alles genau gleich aufgebaut habe wie das Mutterhaus des etz in Stuttgart, könnten die Ausbilder zwischen Aalen und Stuttgart problemlos pendeln. Mit der wachsenden Zahl der Teilnehmer wurde schnell der Platz im Aalener Industriegebiet zu klein. „Deshalb hat Gebäudeeigentümer Ernst Ritter eine zweite Etage aufs bestehende Gebäude draufgesetzt“, erzählt Elektroobermeister Wolfgang Dietrich vom etz in Stuttgart. Nachdem sich der Bau verzögerte, konnte Anfang 2012 der Ausbau fertig gestellt werden. „Ungefähr 300 000 Euro beträgt unser Anteil als Mieter an den Gesamtkosten“, fügt Dietrich an. Nun stehen sowohl den Lehrern, als auch den Auszubildenden statt drei Schulungsräumen ganze fünf zur Verfügung. Somit bildet das etz nun in den Bereichen Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik und Informationstechnik aus. „Zudem haben wir die neueste Technik in den Räumen verbaut, so dass wir auf dem aktuellen Stand sind“, betont Elektro-Landesinnungsmeister Thomas Bürkle. So könne sich jeder Auszubildende gleich live davon überzeugen, was sich zum Beispiel hinter der neuesten Beleuchtungstechnik versteckt.
Für die derzeit 120 Auszubildenen, die 18 angehenden Meister im Bereich Eletrotechnik und den angehenden Meistern der Mechatronik stehen zwei feste Ausbilder zur Verfügung. „Außerdem pendeln auch aus Stuttgart weitere Lehrkräfte zwischen den beiden Zentren hin und her“, berichtet Jarosch. „Nicht nur die Schüler müssen immer auf dem Laufenden bleiben, sondern auch wir Ausbilder müssen uns weiterbilden“, bemerkt Dietrich.


 Am kommenden Samstag, 10. März, wird von 10 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür mit Vorträgen und der Vorstellung der Ausbildungsberufe sowie der Weiterbildungsberufe abgehalten.
© Wirtschaft Regional 08.03.2012 21:03
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