Cellent AG Räumlichkeiten in Hüttlingen werden zu klein

Fühler ausgestreckt

  • Dem IT-Dienstleister Cellent AG werden die Räumlichkeiten am Standort Hüttlingen zu klein.
Dem IT-Dienstleister Cellent AG werden die Räumlichkeiten am Standort Hüttlingen zu klein. Vorstandsmitglied und Niederlassungsleiter Michael Flum streckt deshalb seine Fühler aus, um nach Ablauf des Mietvertrags für die zwei Gebäude am 31. Dezember 2009 umzuziehen.Hüttlingen   „Wir haben einen Makler kontaktiert und mit dem Wirtschaftsbeauftragten der Stadt Aalen, Hartmut Bellinger, gesprochen”, erklärt Flum. Derzeit beschäftigt das IT-Unternehmen rund 90 Mitarbeiter, die Kapazität der beiden Gebäude beläuft sich laut Eigentümer Ralph Sturm (Gründer von intec, aus der die Cellent AG hervorging), auf 120 Arbeitsplätze.
„Wir haben ein Personalwachstum von über zehn Prozent pro Jahr. Spätestens Ende 2009 stoßen wir in den jetzigen Gebäuden an die Grenzen”, sagt Michael Flum. Zudem sei die Verteilung auf zwei Gebäude der internen Kommunikation abträglich.
Für Cellent kommt ein eigener Neubau jedoch nicht infrage. „Wir sind nicht willens, eigene Immobilien zu halten. Das widerspricht der Firmenphilosophie”, sagt Flum. Er werde mit Hüttlingens Bürgermeister Günter Ensle Gespräche führen und sich die Angebote des Schultes anhören. Konkrete Standorte kann Flum derzeit noch nicht benennen.
„Als interregionales Unternehmen mit Standorten in Karlsruhe, Fellbach, München und Neu-Ulm sind wir daran interessiert, im Raum Aalen ansässig zu bleiben”, erklärt der Niederlassungsleiter.
Für Günter Ensle und Hüttlingen ist Cellent wichtiger Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Zwar liegt der Hauptsitz der AG in Stuttgart, doch über den Verteilschlüssel sprudeln die Gewerbesteuereinnahmen auch in Hüttlingen. „Ich sehe für Cellent Alternativen in Hüttlingen und habe Varianten im Kopf”, sagt Ensle. Ein mögliches Weggehen von Cellent aus Hüttlingen bezeichnet er als „großen Verlust”.
© Wirtschaft Regional 10.05.2007 00:00
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