INNUNGSKRANKENKASSEN / Die Struktur wird neu geordnet

Bald eine Direktion

  • Direktor Hans-Peter Jaumann (l.) wird Direktor Adolf Sesselmann ablösen, der in den Ruhestand geht. Jaumann leitet die neue IKK-Regionaldirektion.
Die Innungskrankenkassen in Aalen und Gmünd schließen sich im Februar 2007 zur neuen Regionaldirektion (RD) Ostwürttemberg zusammen. Zum 1. Januar 2008 folgt dann auch die IKK in Heidenheim. Direktor der neuen RD wird Hans-Peter Jaumann, bisher schon Geschäftsführer in Gmünd.Adolf Sesselmann, der bisherige langjährige Aalener Regionaldirektor, geht in den Ruhestand und übergibt am 26. Januar 2007 das Zepter an Hans-Peter Jaumann. Das von beiden IKK-Direktoren seit Jahren angestrebte Ziel der Zusammenlegung zur RD Ostwürttemberg wird nun zum 1. Februar 2007 verwirklicht.
Beide IKK-Chefs sind sich der teilweise noch vorherrschenden Befindlichkeiten in der Region bewusst, aber sie sehen auch, dass Ostwürttemberg in anderen Bereichen zwischenzeitlich erfolgreich zusammengewachsen ist, wie beispielsweise bei der zentralen Rettungsleitstelle. "Wichtig ist es, dass Verletzten nach einem Unfall sofort geholfen werden kann - bei uns ist es wichtig, dass Kunden binnen 24 Stunden Nachricht und ihre Leistungen erhalten", sagen die beiden IKK-Direktoren.
"Für unsere Kunden wird sich durch den Zusammenschluss nichts ändern", versichern Sesselmann und Jaumann. Das Angebot mit vier KundenCentern in Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Gmünd wird auch weiterhin aufrechterhalten. Kundenberater vor Ort kümmern sich um Belange und Wünsche der Versicherten. Die Beratungen gehen von der Übergabe einer Krankenversichertenkarte über die Zahlung von Krankengeld bis hin zur Information bei Zahnersatz und Pflege. Die 64 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen) werden nach dem Zusammenschluss ihrer Arbeit wie gewohnt nachgehen.
"Bei der Reduzierung zu einer Regionaldirektion gehen dank Fluktuation keine Arbeitsplätze verloren", betont Sesselmann.
Die bisherige Regionaldirektion Aalen betreut bisher 22 600 Versicherte und 1 750 Betriebe, die Regionaldirektion Schwäbisch Gmünd ist momentan für 11 800 Versicherte und 1 000 Betriebe zuständig. Ab dem 1. Januar 2008 wird die neue RD Ostwürttemberg dann noch um die 10 300 Versicherte und 970 Betriebe aus Heidenheim anwachsen.
© Wirtschaft Regional 07.12.2006 00:00
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