Bierschneider wehrt sich gegen Kritik

Autohäuser VW-Händler wirft der IG Metall „Säbelrasseln“ vor und spricht von marktüblichen Konditionen.

Aalen. Die Bierschneider-Gruppe, die im Juli 2020 das insolvente Autohaus Wagenblast übernommen hat, hat sich zu Vorwürfen der IG Metall über schlechte Arbeitsbedingungen geäußert. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie einer Vielzahl notwendiger Großinvestitionen sei für eine tragbare Fortführung der ehemaligen Wagenblast-Betriebe „ein Entgegenkommen aller Seiten notwendig“, so eine Pressemitteilung des Unternehmens.

Dort heißt es: „Auf das ,Säbelrasseln’ seitens der IG Metall möchten wir im Detail nicht eingehen, sondern konstruktive Lösungen und Wege gemeinsam mit unserer Belegschaft finden, die für alle Beteiligten tragbar, kundenorientiert und zukunftsweisend sind. Diese beinhalten jedoch sicher keine Betriebsvereinbarungen mit Geldbußen, Arbeitszeiten über 40 Stunden oder an Sklaverei grenzende Arbeitsbedingungen und Billiglöhnen.“ Man bewege sich mit den Konditionen „auf marktüblichem Niveau“. „Weiterhin möchten wir uns von den getroffenen Unterstellungen und Aussagen seitens der Gewerkschaft klar distanzieren“, so die Firma, „da diese nicht wahrheitsgemäß sind oder den Tatsachen entsprechen. Mit gestreuten Fehlinformationen wird hier anscheinend gezielt versucht die Belegschaft zu verunsichern und damit gegen das Unternehmen aufzuhetzen. Ziel sei, die Betriebe zu früheren Erfolgen zurückzuführen.

© Wirtschaft Regional 19.02.2021 19:45
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