Aufruf für mehr Ausbildung

Metall und Elektro Arbeitgeber und Gewerkschaft fordern gemeinsam zu verstärkten Anstrengungen auf.

Aalen. Die IG Metall Aalen-Schwäbisch Gmünd und der Arbeitgeberverband Südwestmetall Ostwürttemberg appellieren in einem gemeinsamen Aufruf an die Betriebe, Ausbildungsstellen zu besetzen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten viele Betriebe vor schwierige Herausforderungen gestellt, heißt es. Zu diesen gehöre die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. „Auf der einen Seite sehen sich Betriebe gezwungen, die Zahl ihrer Ausbildungsplätze anzupassen, auf der anderen Seite gibt es aber auch eine spürbare Zurückhaltung bei den Bewerbern.“

Der Fachkräftemangel werde noch viele weitere Jahre ein Wachstumshemmnis in der Industrie bleiben. Die Tarifparteien werben bei den Betrieben daher darum, bisher noch nicht besetzte Ausbildungsstellen nach Möglichkeit zu besetzen und die Jugendlichen verstärkt über soziale Medien oder digitale Formate anzusprechen. Die Bundesregierung habe darüber hinaus mit dem Schutzschirm für Ausbildung finanzielle Anreize geschaffen, um Betriebe dabei zu unterstützen, auszubilden. Man rufe aber auch die Jugendlichen und die Eltern auf, sich für eine duale Ausbildung zu entscheiden. Die Metall- und Elektroindustrie stehe für eine hochqualifizierte Ausbildung in Berufsfeldern, die auf viele Jahre intensiv nachgefragt würden.

© Wirtschaft Regional 11.11.2020 13:10
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