Zeiss fährt Kurzarbeit weiter zurück

Optikkonzern Auch am Oberkochener Konzern geht die Coronakrise nicht spurlos vorbei. Nun gibt es gute Nachrichten.

Oberkochen. Nach zehn Rekordjahren in Folge gab es wegen den Auswirkungen der Covid-Pandemie auch den ersten Dämpfer für den mit inzwischen 8000 Mitarbeitern größten Arbeitgeber der Region, den Zeiss-Konzern. Nun hellt sich aber auch in den betroffenen Sparten die Stimmung weiter auf. „Insgesamt ist der Anteil an Mitarbeitern in Kurzarbeit im Unternehmen stark rückläufig“, erklärt ein Zeiss-Sprecher auf Anfrage.

In einzelnen Bereichen wie etwa der Zeiss-Sparte Industrial Quality & Research (IQS, Industrielle Messtechnik) befänden sich noch Mitarbeiter in Kurzarbeit, „allerdings in geringerem Umfang als noch vor einigen Wochen“, so das Unternehmen weiter. Die Sparte hat viele Kunden in der Automobilbranche, die ihrerseits an den Folgen der Pandemie und dem aktuellen Strukturwandel laboriert.

Nicht betroffen war über die vergangenen Monate die boomende Halbleitertechnologie-Sparte SMT. Hier war und ist die Nachfrage nach den Anlagen, die Zeiss gemeinsam mit dem Maschinenbauer Trumpf sowie dem niederländischen Konzern ASML entwickelt und fertigt, weiter ungebrochen groß.

Von der jüngst vereinbarten Partnerschaft mit dem US-Konzern Microsoft verspricht sich Zeiss weitere wichtige Impuls für die digitale Weiterentwicklung seiner Lösungen.

© Wirtschaft Regional 09.10.2020 16:46
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