Bei der SHW geht es wieder aufwärts

Autoindustrie Die AG rechnet zwar mit einem Umsatzeinbruch, hat aber die Kurzarbeit an den Standorten beendet.

Aalen. Die SHW AG rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz zwischen 370 und 390 Millionen Euro. Das teilte der Hersteller von CO2-relevanten Pumpen und Motorkomponenten sowie Verbundbremsscheiben mit. 2019 hatte das Unternehmen einen Erlös von 432,4 Millionen Euro erzielt. Das bedeutet zwar einen empfindlichen Rückgang, allerdings fällt der nicht so stark aus wie im ersten Halbjahr, als die SHW rund 25 Prozent unterhalb des Vorjahreszeitraums lag. Eine Gewinnprognose gab die AG jedoch nicht ab, hier wolle man eine aktualisierte Abschätzung der Pandemie abwarten.

Aufgrund der rasch eingeleiteten Maßnahmen sei es gelungen, die negativen Auswirkungen der Pandemie abzumildern, schreibt das Unternehmen. Zudem geht es wieder spürbar bergauf: Die Kurzarbeit an den deutschen Standorten hat SHW bereits im September beendet, einen Stellenabbau gab es nicht. Zudem hat das Unternehmen einen wichtigen Auftrag erhalten.

So habe man jüngst einen Vertriebserfolg im strategisch wichtigen E-Pumpen-Bereich erzielt. „Wir sind gut gerüstet, um als wettbewerbsfähiger und verlässlicher Partner unserer Kunden einen wichtigen Beitrag zur Transformation unserer Branche zu liefern“, erklärt Wolfgang Plasser, Vorstandsvorsitzender der AG, die weltweit rund 1600 Mitarbeiter beschäftigt.

© Wirtschaft Regional 08.10.2020 10:43
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