Eberspächer steigt bei Start-ups ein

Autozulieferer Der Standort in Gmünd wird geschlossen, der Konzern geht mit zwei Beteiligungen neue Wege.

Esslingen. Wie berichtet, wird der Eberspächer-Standort in Schwäbisch Gmünd spätestens Ende des Jahres komplett geschlossen. Parallel baut das Esslinger Unternehmen seine Geschäftsfelder jenseits des klassischen Abgastechnik- und Heizungs-Segments weiter aus. Wie Ebersprächer mitteilt, erschließe man sich mit zwei Minderheitsbeteiligungen an den Start-ups Flybotix und Nüwiel neue Technologien und Märkte.

Genauer sind beide Firmen im Bereich der Intralogistik zu Hause und beschäftigen sich mit neuer Technik. Sie bieten laut Eberspächer CO2-neutral betriebene Lösungen zu Warentransport, Intralogistik und Maintenance, an denen sich die Gruppe als strategischer Partner zukünftig beteilige.

Flybotix hat eine Drohne entwickelt, die mit zwei Rotoren auskommt. Vergleichbare Modelle haben vier. „Im professionellen Industrieumfeld und der Intralogistik ist die Drohnentechnologie schon heute ein schnell wachsender Markt“, sagt Edgar Müller, bei Eberspächer für Beteiligungen zuständig. Nüwiel hat einen elektrisch betriebenen Trailer entwickelt, der für den Warentransport in Innenstädten ausgelegt ist. Der Trailer kann von Hand geführt und an Fahrrädern befestigt werden.

Wie viel Eberspächer in die Firmen investiert, ist nicht bekannt.

© Wirtschaft Regional 08.09.2020 17:06
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