Nachfrage an Beschäftigteneingebrochen

IHK-Fachkräftemonitor In Ostwürttemberg gibt es durch die Coronakrise mehr Fachkräfte, als benötigt werden.

Heidenheim. Die Effekte der Corona-Pandemie zeigen sich: Statt Fachkräftemangel gibt es in Ostwürttemberg laut IHK-Fachkräftemonitor aktuell einen Überschuss von 6000 Fachkräften Auch in den kommenden zwei Jahren könnte es ebenso erheblich mehr Arbeitskräfte als vorhandene Arbeitsplätze in der Region geben. Lediglich im Bereich höher qualifizierter Arbeitsstellen fehlt den Unternehmen auch in der Krise das Personal.

Der Fachkräftebedarf liegt aktuell bei 152 000 Arbeitsplätzen, das Fachkräfteangebot bei 158 000. Im kommenden Jahr werden laut Prognose bei einem Angebot von 155 000 Fachkräften nur 148 000 benötigt, ein Überschuss von 7000. Erfreulich ist, dass die Nachfrage im Jahr darauf bereits wieder auf 151 000 ansteigt. Erst 2023 soll das Nachfragepotenzial erneut über dem Angebotspotenzial liegen.

Den größten Fachkräftemangel gibt es derzeit bei den medizinische Gesundheitsberufen mit Berufsausbildung (1660), Meistern und Technikern aus der Forschung und Entwicklung (790) sowie Büro- und Sekretariatsfachkräften mit Berufsausbildung (400). Im Jahr 2030 werden vor allem Meister/Techniker aus der Forschung und Entwicklung (2130), Medizinische Gesundheitsberufe mit Berufsausbildung (2060) sowie soziale und Erziehungsberufe mit Berufsausbildung (2020) gefragt sein.

© Wirtschaft Regional 28.08.2020 15:22
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