Umsatz von SHW bricht spürbar ein

Autozulieferer Die Covid-19-Pandemie belastet auch das Geschäft der Aalener AG, die Firma schreibt aber schwarze Zahlen.
  • Blick in die Fertigung der SHW AG. Foto: Daniel Banner/SHW AG

Aalen. Wegen der Corona-Pandemie mussten in der Automobilindustrie zahlreiche Herstellerwerke schließen, auch die Nachfrage nach Fahrzeugen ist weltweit eingebrochen. Das spürt der Automobilzulieferer SHW AG. Auf Basis vorläufiger Zahlen erzielte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 dennoch einen Umsatz von rund 168,4 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beläuft sich das Minus auf rund ein Viertel. Allerdings hat sich SHW besser gehalten als von vielen befürchtet. Auch das operative Ergebnis bricht zwar von 20,5 Millionen auf 4,7 Millionen Euro ein, das Unternehmen rutschte allerdings nicht in die Verlustzone.

Als wesentliche Ursache für den Einbruch nennt das Unternehmen wenig überraschend „die weltweiten Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Absatzrückgänge seit März 2020“. Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr gibt das Unternehmen nicht. Dies sei „nach wie vor nicht möglich“. Zwar sehen die Aalener „eine Stabilisierung der Rahmenbedingungen“, doch die wirtschaftlichen Auswirkungen ließen sich „aufgrund der fortwährenden Unsicherheiten über die Auswirkungen der Corona-Pandemie weder ausreichend ermitteln noch verlässlich beziffern“. Die finalen Geschäftszahlen für das Halbjahr werden Ende August veröffentlicht.

© Wirtschaft Regional 23.07.2020 13:55
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