Stellenabbau auch bei GSA in Aalen

Metallindustrie Gesenkschmiede Schneider hat im Rahmen eines Freiwilligenprogramms Personal reduziert.
  • GSA-Firmengebäude in Aalen. Archiv-Foto: opo

Aalen. Auch bei der Gesenkschmiede Schneider GmbH (GSA) in Aalen ist die Krise zu spüren: Bei dem Metallbetrieb sind nun im Rahmen eines Freiwilligenprogrammes Stellen abgebaut worden. Wie Werksleiter Gerhard Bayer auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, ist der Personalabbau, über den mit Betriebsrat und Gewerkschaft verhandelt wurde, jetzt abgeschlossen.

Über die genaue Höhe des Stellenabbaus gibt GSA, das seit 2013 mehrheitlich zum spanischen Zulieferkonzern CIE gehört, keine Auskunft. Allerdings wird mittlerweile öffentlich die Zahl der GSA-Beschäftigten mit 380 angegeben – in der Vergangenheit lag diese Zahl noch bei 420. Der Personalabbau sei nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit der Coronakrise zu sehen, so Bayer, dem aber wichtig ist, zu betonen: „Unsere Investitionen am Standort laufen wie geplant weiter.“

Für Cynthia Schneider, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall, haben sich die Verhandlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GSA gelohnt: „Wir konnten mit dem Freiwilligenprogramm ein tolles Werkzeug nutzen, das die Kollegen in einer Transfergesellschaft unter dem Dach von Mypegasus für zwölf Monate absichert.“

GSA wurde 1891 gegründet und ist seit 1913 in Aalen ansässig. 2019 erwirtschaftete die Firma einen Jahresumsatz von 101 Millionen Euro. Mit 17 Schmiedelinien, 6 Reibschweißmaschinen und der Bearbeitung in Unterkochen ist GSA ein Komplettanbieter für Schmiedeteile mit Bearbeitung und Montage.

© Wirtschaft Regional 16.07.2020 14:54
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