Zeiss stellt neuen Projektor vor

Planetarien Kleiner Projektor spart Energie und bildet den Sternenhimmel deutlich und naturgetreu ab.

Oberkochen/Jena Zeiss bringt einen neuen Planetariumsprojektor auf den Markt. Das teilt das Unternehmen mit Sitz in Oberkochen und Jena mit. Der komplett neu entwickelte Zeiss Asterion ist als opto-mechanische Komponente in Verbindung mit einem digitalen Kuppelprojektionssystem konzipiert. Der Starball in neuem Design, der die Größe eines Medizinballs hat, ist weltweit der kleinste und für Planetarien mit kleineren und mittleren Kuppelgrößen bis 18 m Durchmesser geeignet – dabei erzeugt er zugleich den hellsten Sternhimmel. Zeiss Asterion stelle Sterne klar und hell, punktförmig und in naturgetreuer Abstufung dar.

„Planetarien, die auf Ehrfurcht und Staunen beim Betrachten der Sterne nicht verzichten wollen, wünschen sich heute einen Planetariumsprojektor, der besonders klein ist, sehr helle Sterne erzeugt und zudem wirtschaftlich arbeitet“, erklärt Martin Kraus, Leiter von Zeiss Planetariums. Dafür war es erforderlich, optische Hochtechnologie zu miniaturisieren. Die Planetarien schätzten nicht nur die platzsparende Baugröße, so das Unternehmen. Zeiss Asterion verbrauche mit nur 300 Watt so wenig Strom wie kein anderer Planetariumsprojektor der Welt. Dank langlebiger LED-Lichtquellen sei für die gesamte Lebensdauer des Projektors kein Lampenwechsel nötig.

© Wirtschaft Regional 29.06.2020 17:44
2558 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?