Umsatz bei Voestalpine geht zurück

Autoindustrie Der Konzern aus Österreich muss Einbußen hinnehmen, nicht nur die Pandemie belastet die Firma.

Schwäbisch Gmünd/Linz. Konjunktureinbruch, Sondereffekte und wirtschaftliche Folgen der Covid-19-Pandemie belasten Umsatz und Ergebnis des Voestalpine-Konzerns. Das Unternehmen betreibt einen großen Standort in Schwäbisch Gmünd.

Der Umsatz des Unternehmens ist im vergangenen Geschäftsjahr 2019/20 um 6,2 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro gesunken. Das operative Ergebnis sank von 1,6 auf 1,2 Milliarden Euro. Die Gründe sind zahlreich: Neben der generellen Eintrübung der so wichtigen Autoindustrie sowie der steigenden Handelskonflikte machen sich auch die Auswirkungen der Covid-Pandemie bemerkbar. In deren Folge hat Voestalpine weltweit fast 16 000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, 3000 davon in Deutschland.

Auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2020/21 geht Voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner von weiterem Gegenwind aus. Die konkreten ökonomischen Auswirkungen könnten zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht konkret abgeschätzt werden, ein dramatischer Rückgang der Gesamtwirtschaft im ersten Geschäftsquartal 2020/21 zeichne sich jedoch bereits ab. „Der Fokus wird deshalb auf ergebnisstabilisierenden Maßnahmen wie konsequentem Kosten- und Working Capital-Management sowie Cashflow-Generierung liegen“, so Eibensteiner.

© Wirtschaft Regional 15.06.2020 20:06
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