Triumph und Mahle stellen Mundschutz her

Corona-Pandemie Die Produktion startet sofort

  • Masken sollen gegen die Ausbreitung des Virus schützen.Foto: Adobe Stock

Heubach. Der Stuttgarter Autozulieferer Mahle und der Unterwäschehersteller Triumph mit Stammsitz in Heubach arbeiten bei der Herstellung von Atemschutzmasken zusammen. Mahle liefert hierzu ein Filtermedium, das FFP3-tauglich ist und Viren abfängt. Die Produktion der Atemschutzmasken, die auch im medizinischen Umfeld eingesetzt werden können, startet bei Triumph ab sofort. Die Belieferung erfolge an behördliche Stellen, heißt es in einer Mitteilung von Mahle.

„Derzeit prüfen wir bei Mahle alle Möglichkeiten, um mit technologischem Know-how, Testlaboren, Reinräumen oder auch Fertigungsmöglichkeiten in dieser Notsituation zu unterstützen. Gemeinsam mit Triumph haben wir innerhalb kürzester Zeit die Machbarkeit zur Herstellung von Atemschutzmasken geprüft, Prototypen gefertigt, die Lieferkette und den Produktionsprozess aufgesetzt. Das steht für ein herausragendes Engagement aller Beteiligten, denen ich an dieser Stelle herzlich danken möchte“, sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorsitzender der Mahle-Konzerngeschäftsführung. Parallel prüfe Mahle eine zusätzliche Eigenproduktion von warmumgeformten Masken sowie den Einsatz von 3D-Druckgeräten zur Komponentenherstellung für Atemschutzmasken und weiteres medizinisches Equipment.

Wie der Europavertriebschef von Triumph, Arne Fensky, gegenüber der Fachzeitschrift „TextilWirtschaft“ sagte, seien im chinesischen Triumph-Werk bereits erfolgreich Mundschutzmasken für die dortige Bevölkerung produziert worden. Diesbezügliche Anfragen seien bereits aus ganz Europa bei Triumph eingegangen.

© Wirtschaft Regional 26.03.2020 19:08
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