Triumph prüft Herstellung von Masken

Textilkonzern Bei dem Wäschehersteller sind zahlreiche Anfragen zu Mundschutzmasken eingegangen.

Heubach. Der Wäschekonzern Triumph mit Standort in Heubach hat in der Coronakrise begonnen, sich mit der Produktion von Mundschutzmasken auseinanderzusetzen. Das sagte der Europavertriebschef des Unternehmens, Arne Fensky, gegenüber der Fachzeitschrift „TextilWirtschaft“. In den vergangenen Tagen und Wochen seien diesbezüglich Anfragen aus ganz Europa bei Triumph eingegangen. Bereits im Februar seien im chinesischen Triumph-Werk erfolgreich Mundschutzmasken für die lokale Bevölkerung produziert worden. Man wolle so vielen Personen wie möglich – etwa Patienten oder Pflegepersonal – Produktspenden zugänglich machen, so Fensky weiter. Nach Italien seien bereits mehrere Tausend Produkte gespendet worden.

Allgemein leide das Unternehmen sehr unter der Krise. Mehr als 80 Prozent der Triumph-Stores in Europa seien aktuell geschlossen. Beim Onlinehandel verzeichne man zwar Umsatzsteigerungen, diese glichen die Rückgänge beim stationären Einzelhandel aber bei weitem nicht aus. In China und Teilen Südostasiens entspanne sich die Lage hingegen ganz langsam wieder, so Fensky. Verkaufsflächen eröffneten zum Teil wieder, in den Werken werde gearbeitet, die Mitarbeitenden in China und Hongkong seien zurück im Büro.

© Wirtschaft Regional 26.03.2020 16:26
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