VR-Bank Ostalb sagt Unterstützung zu

Finanzen Bei der kreisweit größten Genossenschaftsbank nimmt die Zahl der Anfragen von Firmen zu.
  • Hauptstelle der VR-Bank Ostalb in Aalen. Foto: Daniel Vieser

Aalen/Schwäbisch Gmünd. Bei der VR-Bank Ostalb gibt es immer mehr Anfragen von Firmen, die aufgrund der Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind. „Es gibt Branchen, die aktuell vor großen Herausforderungen stehen“, sagt Vorstandschef Kurt Abele. Dies seien von den Schließungen betroffenen Branchen des vielfältigen Handels, der Gastronomie und Hotellerie und auch aus dem Dienstleistungssegment. „Hier stellen wir die letzten Tage eine deutliche Zunahme der Gespräche fest“, so Abele. Ähnliches gelte auch für produzierende Unternehmen die entweder Teil internationaler Lieferketten sind oder auf funktionierende Lieferketten angewiesen sind. Entsprechend intensiviert hat auch die VR-Bank Ostalb ihre Beratungen.

„Die Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich“, erklärt Abele. Sei es die Nutzung vorhandener Kreditlinien oder die vorübergehende Aussetzung von Tilgungsraten. „Von ganz entscheidender Wichtigkeit sind die politisch gewollten Hilfsmaßnahmen.“ Von Soforthilfen des Landes bis hin zu den Kreditprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. „Selbstredend sind parallel auch die Themen Kurzarbeit, Steuerstundungen und dergleichen wichtige weitere Bausteine zur Krisenbewältigung“, so Abele.

Trotz der Coronakrise und der vorübergehenden Schließung von Filialen betont der Vorstandschef: „Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Finanzdienstleistungen ist gewährleistet.“ Beratungen mit entsprechender Terminvereinbarung werden nach wie vor an allen Standorten stattfinden, der SB-Bargeldservice und SB-Service steht weiter zu Verfügung. Das Kunden-Service-Center ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr Uhr erreichbar. Hinzu kommt das digitale Angebot.

© Wirtschaft Regional 23.03.2020 16:51
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