Arbeitslosigkeit im Ostalbkreis steigt an

Die Zahl stieg im Ostalbkreis von 2,9 auf 3,1 Prozent. Arbeitslosigkeit auf konjunkturelle Aspekte zurückzuführen.
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Aalen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar deutlich angestiegen, das vermeldet die Agenur für Arbeit am Donnerstagmorgen. Aktuell sind im Ostalbkreis 5.572 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Ostalbkreis um 466 oder 9,1 Prozent an. Im Kreis Heidenheim waren 362 Personen oder 12,6 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Entsprechend veränderten sich auch die Arbeitslosenquoten. So stieg die Quote im Kreis Heidenheim um 0,5 Prozentpunkte auf nunmehr 4,4 Prozent an, während im Ostalbkreis ein geringerer Anstieg bei der Quote um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent zu verzeichnen ist.

Vergleicht man die aktuelle Zahl der Arbeitslosen mit dem Januar 2018 geht die Schere zwischen beiden Landkreisen bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit noch weiter auseinander. Binnen Jahresfrist steigerte sich die Arbeitslosenzahl im Ostalbkreis um 11,4 Prozent, während sie sich im Kreis Heidenheim mit einem Plus von 17,7 Prozent deutlich stärker erhöhte.

Arbeitslosigkeit auf konjunkturelle Aspekte zurückzuführen.

„Die deutliche Zunahme der Arbeitslosigkeit in Ostwürttemberg ist überwiegend auf konjunkturelle Aspekte zurückzuführen. Da unsere Region stark durch den Automotive Bereich und den Maschinenbau geprägt ist, wirkt sich die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt deutlich stärker aus als in Regionen mit heterogeneren Strukturen,“ beschreibt Elmar Zillert, Chef der Arbeitsagentur in Aalen die aktuelle Situation.

© Wirtschaft Regional 30.01.2020 10:00
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