Gmünder Institut Teil von Projekt

Förderung Institut fem und TU Dresden forschen zu selbstschmierenden Verbindungen in der Elektroenergietechnik.

Schwäbisch Gmünd. Das Gmünder Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) ist Partner in einem großen Verbundprojekt. Es trägt den Titel „Kontakt- und Langzeitverhalten selbstschmierender Beschichtungen in stromtragenden Verbindungen der Elektroenergietechnik“. Ziel sei die Entwicklung von galvanischen Silber-Dispersionsschichten mit selbstschmierenden Eigenschaften, heißt es in einer Mitteilung des Instituts.

Diese neuartigen Schichten sollen nachträglich aufgebrachte Schmiermittel irgendwann überflüssig machen. Die beiden Forschungspartner, das Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik (IEEH) an der TU Dresden und das fem, trafen sich unlängst in Dresden auf der Auftaktveranstaltung des Verbundprojekts, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro gefördert wird. Die neuartigen Schichten sollen unter anderem an Ladesäulen für E-Mobile oder in gasisolierten Schaltanlagen zum Einsatz kommen, wo bisher mit Edelmetallen beschichtete Kontakte mit Kontaktschmiermitteln behandelt werden. Jene haben den Nachteil, dass sie altern, sich zersetzen und mit der Zeit Rückstände bilden.

© Wirtschaft Regional 28.10.2019 19:51
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