Ver.di-Bezirke schließen sich zusammen

Gewerkschaft Günter Kessel ist neuer Vorsitzer für Ulm-Oberschwaben. Büro in Heidenheim bleibt erhalten.

Ulm. Am 1. Januar 2020 startet der neue Ver.di-Bezirk Ulm-Oberschwaben mit rund 26 000 Mitgliedern. Zu dem neuen Bezirk schließt sich die Dienstleistungsgewerkschaft in den bisherigen Bezirken Ostwürttemberg-Ulm und Oberschwaben zusammen. Dies haben die Bezirksvorstände bekräftigt.

Zum ehrenamtlichen Vorsitzenden des neuen Bezirks wurde einstimmig Günter Kessel gewählt. Er war bislang Vorsitzender des Bezirks Oberschwaben. Der 49-Jährige arbeitet beim Landratsamt Sigmaringen und ist dort seit mehreren Jahren Personalratsvorsitzender. Die Bezirksvorsitzende des bisherigen ver.di-Bezirks Ostwürttemberg-Ulm, Doris Gubler-Rehbock, wurde als stellvertretende Vorsitzende des neuen Bezirksvorstandes ebenfalls einstimmig gewählt. Maria Winkler, seit der Ver.di-Gründung 2001 Geschäftsführerin bei Ver.di in Ulm, wählten die Bezirksvorstände zur hauptamtlichen Geschäftsführerin des neuen Bezirks Ulm-Oberschwaben. Ihre Stellvertreterin ist Jutta Aumüller. „Der ver.di Bezirk bleibt für seine Mitglieder weiterhin erreichbar mit den drei Ver.di-Büros in Ulm, Ravensburg und Heidenheim“, so die Gewerkschaft. Auch in diesem Jahr steige die Zahl der Ver.di-Mitglieder im Bezirk, „bis Jahresende werden wir das Plus nochmals vergrößern“, so Maria Winkler.

© Wirtschaft Regional 28.10.2019 19:51
472 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?