In 24 Stunden zum eigenen Roboter

Makeathon Hochschule Aalen und Zeiss geben jungen Tüftlern auf der Messe Make Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd die Möglichkeit, selbst zu Entwicklern zu werden.
  • Studierende präsentieren ihre Roboteranwendung. Foto: Hochsch ule Aalen / Kai Binning

Schwäbisch Gmünd

Auf der diesjährigen Make Ostwürttemberg haben technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende die Möglichkeit, ihren eigenen Roboter zu programmieren: Vom 28. bis 29. September veranstaltet der Studienbereich Mechatronik der Hochschule Aalen in Kooperation mit der Firma Carl Zeiss einen sogenannten Makeathon auf der Messe für Zukunftstrends und Digitalisierung in Schwäbisch Gmünd.

Das Wort „Makeathon“ setzt sich dabei zusammen aus dem Namen der Messe, „Make“, und „Marathon“. Und genau das erwartet die Teilnehmenden auch: 24 Stunden lang werden sie gemeinsam an einer innovativen Roboteranwendung tüfteln.

Von der ersten Idee bis zur abschließenden Produktvorstellung werden die Maker alles selbst konstruieren, programmieren, modellieren und präsentieren: ein Konzept, das sich bestens bewährt hat. Im Studienbereich Mechatronik der Hochschule Aalen findet zu jedem Semesterbeginn ein sogenannter MakeAAthon für die Studienangebote Ingenieurpädagogik, Mechatronik, Technical Content Creation und User Experience statt.

In interdisziplinären Teams erarbeiten die Studierenden innerhalb von drei Tagen ein auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnittenes Produkt.

Scheinbare Grenzen verschwimmen, und die Teams arbeiten als eine Einheit an ihrer Idee.

Prof. Dr. Ulrich Schmitt
Hochschule Aalen

Grundlagen von Elektronik und Mechatronik kennenlernen

„Es macht Spaß zu sehen, wie die Studierenden aus unterschiedlichsten Studienrichtungen eigene Projekte realisieren. Scheinbare Grenzen verschwimmen, und die Teams arbeiten als eine Einheit an ihrer Idee. Wir sind immer wieder überrascht, welche Kreativität an den Tag gelegt wird“, so Ulrich Schmitt, einer der betreuenden Professoren, über den MakeAAthon.

Die Teilnehmenden des Makeathons auf der Make können sich auf zwei spannende Tage freuen. Mit einem Beginner-Kit und einem Tinker-Kit-BraccioRoboter von Arduino lernen sie unter professioneller Anleitung die Grundlagen der Elektronik und Mechatronik kennen. In diese Systeme können sich auch Anfänger schnell einarbeiten und komplexe Applikationen realisieren.

Der Makeathon startet um 10 Uhr am Samstag, 28. September, in den Messehallen der Make Ostwürttemberg. Anmelden können sich interessierte Schülerinnen und Schüler, Auszubildende oder Studierende ab 16 Jahren unter hs-aalen.de/make2019.

Make Ostwürttemberg 2019

In zwei Industriehallen auf dem Gelände der Bosch Automotive Steering GmbH in der Lorcher Straße in Schwäbisch Gmünd tut präsentiert die Make Ostwürttemberg am Samstag, 28., und Sonntag, 29. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr, neue Technologien. SDZ.Druck und Medien gehört zu den Hauptsponsoren der Make Ostwürttemberg und präsentiert sich auf der Messe mit einem eigenen Bereich und zahlreichen Aktionen. Eine außergewöhnliche Mitmachaktion hat das Team für die Messebesucher parat: Mit der 360-Grad-Kamera können Besucher einen Gang durch die Messehallen unternehmen, während die Aufnahmen der Cam live auf eine VR Brille übertragen werden. Ein weiteres Highlight: Der Smart-Mirror - ein interaktiver Badspiegel, auf welchem ständig aktuell Infos wie der „Ostalb-Morgen“ zu bestaunen sind. Damian Imöhl, Chefredakteur der Schwäbischen Post / Gmünder Tagespost, steht am Samstag um 11.10 Uhr auf der Referentenbühne in der Event-Area der Make. Sein Vortragsthema: „Schluss mit dem Gejammer! Wie sich eine Redaktion neu erfindet – und gegen Fake News kämpft.“

© Wirtschaft Regional 17.09.2019 17:05
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