Fachkräftemangel als Herausforderung

Austausch CDU-Bundestagsabgeordneter Kiesewetter und WiRO-Geschäftsführerin Kaiser loten Chancen für die Region aus.
  • WiRO-Geschäftsführerin Nadine Kaiser und Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter trafen sich in Gmünd. Foto: privat

Schwäbisch Gmünd. Immer mehr offene Stellen auf der Ostalb können nicht oder nur schwierig nachbesetzt werden. Aus diesem Grund, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter, der sich nun in Schwäbisch Gmünd mit der Geschäftsführerin der Wirtschaftsfördergesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), Nadine Kaiser, getroffen hat, sei es wichtig, den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen. Auch bei den Ausbildungsplätzen gebe es zu wenige Bewerber. Nadine Kaiser möchte dementsprechend die 2012 gegründete Fachkräfteallianz Ostwürttemberg weiterentwickeln.

Kiesewetter besorgt über Gestaltung der Digitalisierung

Auch Ideen, den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg durch den Ausbau der regionalen Infrastruktur zwischen Aalen, Heidenheim und Ulm attraktiver zu machen, wurden besprochen. Wichtig sei hierbei auch, den Bekanntheitsgrad der Region Ostwürttemberg zu erhöhen, etwa durch spezifische Produkte und Symbole der Region.

Ein weiteres Anliegen von Nadine Kaiser ist es in diesem Zusammenhang, die Start-up-Szene zu unterstützen. Kiesewetter zeigte sich besorgt, ob es gelingt, die Digitalisierung in allen Bereichen voranzutreiben und dabei menschlich zu gestalten: „Hierfür ist es nötig, frühzeitige Weiterbildung aller Mitarbeiter zu fördern und die Digitalisierung eng zu begleiten“, sagte der Politiker. „Ein enger Austausch mit den regionalen Akteuren und Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft ist mir persönlich und auch der WiRO sehr wichtig“, so Nadine Kaiser.

© Wirtschaft Regional 29.08.2019 20:48
273 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?