Arbeitslosenzahl im Juli gestiegen

Arbeitsmarkt Die Sommerflaute schlägt durch. In der Region sind 400 Menschen mehr arbeitslos als noch im Vormonat.
  • Ellwangen bleibt in der Region führend. Grafik: vb

Aalen. Alljährlich steigt im Sommer die Zahl der Arbeitslosen an. Ausbildungen und Bildungsmaßnahmen enden, die Urlaubs- und Ferienzeit beginnt. Entsprechend nahm im Juli die Zahl der Erwerbslosen im Ostalbkreis um 252 auf nun 4928 zu. Das entspricht einer Quote von 2,8 Prozent (Juni: 2,6). Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief damit etwas schlechter als im Land, erklärte Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Aalen. Dort sei sie im Schnitt nur um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2018 sind 275 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.

Dass die Quote damals nur bei 2,7 Prozent lag, hat einen Grund: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der gesamten Region Ostwürttemberg steig auf einen neuen Rekordstand: 180 760 Menschen haben einen Job, das sind 2,2 Prozent mehr als noch im Jun´i. Das ist laut Zillert „die höchste Zahl an Beschäftigten seit Beginn der Aufzeichnungen“.

Am wenigsten Arbeitslose in der Region und im Ostalbkreis verzeichnet der Raum Ellwangen. Dort sind 1,7 Prozent ohne Job. Dahinter folgen die Bezirke Aalen (2,6 Prozent), Bopfingen (2,7 Prozent), Schwäbisch Gmünd (3,3 Prozent). Schlusslicht in der Region ist traditionell der Landkreis Heidenheim mit nunmehr 3,8 Prozent.

In fast jeder Altersgruppe ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen. Außer in einer: „Bereits im letzten Monat konnten wir bei den älteren Arbeitslosen über 50 Jahre eine positive Entwicklung vermelden die sich im aktuellen Monat fortsetzte“, so Zillert.

Von den 7690 Arbeitslosen in der Region beziehen 4261 Menschen ALG I, 3429 Personen waren im Bereich der Grundsicherung (Hartz IV) gemeldet.

© Wirtschaft Regional 31.07.2019 19:04
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