Varta will in Nördlingen erweitern

Batterienhersteller Auch am zweiten großen Standort in der Region setzt die AG auf hohe Investitionen.

Ellwangen/Nördlingen. Bereits vor einigen Wochen kündigte die Varta AG an, ihre Standorte in Ellwangen und Nördlingen massiv auszubauen. Während die Bauarbeiten am neuen Hochregallager am Stammsitz voranschreiten, wird allmählich absehbar, was das Unternehmen in Nördlingen plant.

Laut eines Berichts der „Augsburger Allgemeinen“ erklärte Nördlingens Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel im Bau-, Verwaltungs- und Umweltausschuss im Nördlinger Stadtrat, dass Varta den Produktionsbereich nicht nur flächenmäßig vergrößern und auf das Gelände des Abfall-Wirtschaft-Verbandes ausdehnen wolle. Zudem sei eine Aufstockung des Gebäudes auf 28 Meter geplant. Varta wolle in diese Erweiterung rund 350 Millionen Euro investieren, die Mitarbeiterzahl soll von aktuell 350 auf 800 erhöht werden.

Unterdessen war Varta am vergangenen Dienstag auch Thema bei der gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen Bayern und Baden-Württemberg am Bodensee. Das Unternehmen soll beim geplanten „Batteriennetzwerk Süddeutschland“, das die Ministerpräsidenten Markus Söder (Bayern) und Winfried Kretschmann planen, eine zentrale Rolle spielen.

Auf die Aktie der Varta hat das positive Auswirkungen. Sie notierte am Freitag bei einem Allzeithoch von 68,90 Euro.

© Wirtschaft Regional 26.07.2019 19:51
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