400 Stellen fallen weg

Der Geislinger Konzern verlagert die Kochgeschirr-Fertigung.
Beim Küchengeräte- und Kaffeemaschinen-Hersteller WMF steht ein konzerninterner Umbau an. Wie die Unternehmensleitung gestern bekannt gab, soll unter anderem die defizitäre Produktion von Edelstahl-Kochgeschirr von Geislingen an andere Standorte des Unternehmens in Europa verlagert werden. Davon betroffen sind zwischen 100 und 200 Arbeitsplätze am Stammsitz in Geislingen.

Auch das Wachstum im Segment der professionellen Kaffeemaschinen (PCM) soll beschleunigt und das künftige Logistikzentrum in Dornstadt „konsolidiert“ werden. Von der Umstrukturierung sind rund 400 der global 6200 Arbeitsplätze von WMF betroffen.

WMF ist vor zweieinhalb Jahren vom französischen Konzern SEB übernommen worden. hes
© Südwest Presse 11.07.2019 07:45
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