Impulse für den Forschungsstandort

IHK Der Forschungs- und Innovationsausschuss der IHK Ostwürttemberg tagt bei RUD.
  • Die Mitglieder des IHK-Forschungs- und Innovationsausschusses erörterten neue Werkzeuge für Innovation. Foto: IHK

Aalen-Unterkochen. Die Attraktivität Ostwürttembergs als Standort für Forschung und Entwicklung ist Thema des IHK-Forschungs- und Innovationsausschusses bei RUD Ketten Rieger & Dietz in Unterkochen gewesen. Um die Innovationsaktivitäten der Unternehmen zu fördern, sollen neue Angebote in der Region geschaffen werden.

Wie die Innovationsaktivitäten in den Unternehmen weiter gefördert werden können, war Kernthema der Sitzung. Für den Ausschussvorsitzenden und Mitglied der Geschäftsleitung bei Gaugler & Lutz, Dominic Lutz, ist es wichtig, dass Unternehmen Impulse für Innovationen bekommen. „Es ist und bleibt Aufgabe der Betriebe, Innovationen voranzutreiben. Dennoch brauchen wir in der Region Angebote, um die Innovationsaktivitäten insbesondere der kleinen und mittleren Betriebe zu unterstützen“, so Lutz.

Ergänzend zu bestehenden Angeboten der IHK sollen nun Innovationsmethoden angeboten werden, um Entwicklungsprozesse bei Unternehmen zu beschleunigen. Dr. Stephan Back, Regionalkreisleiter der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) stellte dazu dem Gremium die Innovationsmethode „TRIZ“ vor. „TRIZ“ sei ein effizientes Werkzeug, um Innovationen systematisch zu erzeugen. Back sagte, dass „TRIZ“ bei zahlreichen Technologieunternehmen erfolgreich eingesetzt werde. Dass sich „TRIZ“ genauso für den Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen eignet, zeigte Dr. Robert Adunka, Geschäftsführer der „TRIZ Consulting Group“ in Sulzbach-Rosenberg. Als einziger deutschsprachiger „TRIZ“-Master, Miterfinder von weit über 100 erteilten Patenten und früherer Entwickler bei der Siemens AG, erläuterte er die Methodik von „TRIZ“.

© Wirtschaft Regional 02.07.2019 19:47
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