Voith wächst leicht – China im Blick

Halbjahresbilanz Der Voith-Konzern setzt weiter auf die Digitalisierung. Unterdessen ist die Auftragslage weiter gut.

Heidenheim. Beim Umsatz steht ein Plus von einem Prozent, der Auftragseingang befindet sich wie das Auftragsvolumen in etwa auf Vorjahresniveau: An Zahlen hat der Konzern nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 wenig Spektakuläres zu vermelden. „Der Konzern präsentiert sich im operativen Geschäft weiterhin in robuster Verfassung“, so Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Geschäftsführung. Auf dieser Basis werde man sich in den kommenden Monaten darauf fokussieren, die Maßnahmen für künftiges profitables Wachstum wie geplant fortzuführen. Die sehen vor allem eine stärkere Digitalisierung vor.

Allein im ersten Halbjahr hat Voith die Mehrheit an Pilotfish, einem Anbieter von On-Board-IT-Systemen und -Anwendungen für Busse, Züge und Straßenbahnen, sowie die TSP OnCare Digital Assets, laut Voith Marktführer für Automatisierungsservices für Qualitätsleitsysteme in der nordamerikanischen Papierindustrie, übernommen. Auch in China will Voith wachsen – und ist ein Joint-Venture mit dem chinesischen Schienenfahrzeughersteller CRRC eingegangen. So will Voith sein Geschäft in China stärken. Diese Investitionen drücken die Marge: Mit einem Umsatz von 2,07 Milliarden Euro hat Voith einen operativen Gewinn von 76 Millionen Euro erzielt – eine Rendite von 4,6 Prozent.

© Wirtschaft Regional 25.06.2019 20:35
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