Varta schüttet keine Dividende aus

Hauptversammlung Bilanzgewinn soll für künftige Investitionen verwendet werden – Michael Pistauer wird neuer Aufsichtsrat.
  • Varta Microbattery ist Vorreiter bei der Lithium-Ionen-Technologie und will nun die Kapazitäten auf mehr als 100 Millionen Zellen pro Jahr ausbauen. Foto: Varta AG

Ellwangen. Auf der zweiten ordentlichen Hauptversammlung der Varta AG in Ellwangen sind die Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt, keine Dividende auszuschütten, sondern den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 im Unternehmen zu belassen. Damit, so Varta in einer Pressemitteilung, unterstützten sie den Wachstumskurs des Unternehmens und ermöglichten, das umfangreiche Investitionsprogramm zur Erweiterung der Produktionskapazitäten aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Der Konzern blickt nach eigenen Angaben auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der jüngeren Firmengeschichte zurück. Mit erneut zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz, Ebitda (operativem Ergebnis) und Ergebnis seien neue Rekordwerte erzielt worden. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien, insbesondere für kabellose Premium Kopfhörer, werde die Produktionskapazität auch im Jahr 2019 weiter ausgebaut, heißt es. Sie werde auf mehr als 60 Millionen Zellen pro Jahr im Jahr 2020 erweitert.

Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) würden im laufenden Jahr in einem Korridor zwischen 65 und 75 Millionen Euro erwartet.

Die Hauptversammlung hat die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 entlastet. Dr. Michael Pistauer wurde als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Er folgt Dr. Franz Guggenberger, der sein Amt zum Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt hat.

© Wirtschaft Regional 21.05.2019 15:59
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