Preisdruck bei Hausgeräten

BSH verliert vor allem in China. Der Umsatz sinkt um 3,2 Prozent.
Die Konkurrenz aus Fernost und der damit verbundene Preisdruck haben der in München ansässigen Bosch-Sparte BSH-Hausgeräte im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Der Umsatz sank um 3,2 Prozent auf 13,4 Mrd. EUR. Belastet hat auch der starke Euro.

Vor allem in China ist die Nachfrage nach Hausgeräten von BSH eingebrochen. Der Umsatz dort ging im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent zurück, während er in den Regionen Nordamerika sowie Asien-Pazifik deutlich zulegte. Mit Produkten wie stromlosen Kochern und Kühlern zielt BSH auf neue Märkte in Schwellenländern. Daneben setzt das Unternehmen auf die Vernetzung seiner Geräte. Mit einer eigenen Plattform und dazugehörigen Apps sollen Kunden ihre Hausgeräte digital steuern. BSH als einstiges Joint Venture von Siemens und Bosch gehört seit 2015 vollständig zu Bosch dpa
© Südwest Presse 12.04.2019 07:46
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