Kritik an VW-Papier

Die Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos seien nicht ausreichend, kritisiert Volkswagen in einem Strategiepapier. Demnach spricht sich VW für die E-Auto-Förderung bis mindestens 2025 aus – besonders für Geringverdiener und Kleingewerbe. Staatliche Zuschüsse für Hybride sollten zugunsten der Batterieautos sinken.

VW weist zudem Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums zurück, den Umweltbonus beim Kauf eines E-Autos in besonders stickoxidbelasteten Städten zu erhöhen. Die im Ministerium diskutierte Erhöhung der Kaufprämie auf 8000 Euro bis Ende 2021 – statt bisher 4000 Euro – werde negative Auswirkungen haben, warnt VW in dem Papier.

„Eine Umsetzung dieses Programms läuft klar auf Wettbewerbsverzerrung hinaus“, sagte ein BMW-Manager der „Welt“. Bei Vertretern der Bundesregierung heißt es: „Volkswagen ist mit diesen Vorstellungen auf dem falschen Weg.“ Der Branchenprimus investiert 30 Mrd. EUR in Elektromobilität und startet von Ende 2019 an in Zwickau die Produktion der vollelektrischen ID-Modellfamilie. dpa
© Südwest Presse 19.03.2019 07:46
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