Gründer präsentieren sich

Start-up-Summit 18 junge Unternehmen aus der Region stellen ihre innovativen Konzepte und Produkte in Stuttgart vor – IHK koordiniert Ostwürttemberg-Auftritt.
  • Ministerpräsident Kretschmann und Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (Mitte) im Gespräch mit der Agentur Graustich und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle. Foto: Start-up BW

Stuttgart

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat auf der Landesmesse Stuttgart das Ziel des Start-up-BW-Summit umrissen: „Wir wollen die Bedingungen für unsere Start-ups schaffen, die Gründerinnen und Gründer wirklich brauchen.“ 18 Start-ups präsentierten sich auf dem Stand der Start-up-Region Ostwürttemberg.

Zum zweiten Mal war Stuttgart der Treffpunkt der Start-up-Szene. Aus Ostwürttemberg waren unter dem Dach der von der IHK koordinierten Initiative „Start-up-Region Ostwürttemberg“ 18 Jungunternehmen aus den Bereichen Food, Software & Digitale Services, Virtual Reality, Energie & Umweltschutz und Life Science dabei.

So präsentierte die Agentur Graustich Softwarelösungen für Virtual- und Augmented Reality. Amnis Artificial Intelligence zeigte Lösungen für die moderne Fertigung mit künstlicher Intelligenz. Brento stellte Brotbackmischungen mit Insektenmehl vor. Die Carbonauten zeigten moderne Technologie zur Herstellung von Biokohlenstoffen aus Biomasseresten. Die Cell Gardend demonstrierte ihren Sprossenzuchtautomaten „Cell One“. Teams von Code’n’ground präsentierten drei Start-up-Projekte und die Conclurer stellte das Edelog-Framework vor, ein Tool für digitale Produkte und Industrie 4.0-Plattformen.

Mit dabei war auch FitOaty mit seiner Frucht-Hafer-Mahlzeit, Goldschnitt Interaktion mit User-Interface-Lösungen sowie H1P mit einem Wettkampfshirt mit integrierter Startnummerbefestigung.

Es konnten viele wichtige Kontakte gewonnen werden.

Markus Schmid
IHK Ostwürttemberg

Landario zeigte eine Plattform für den An- und Verkauf gebrauchter, hochwertiger Markenbrillen, Mammut 3D war mit einem Druckkopf für den industriellen 3D-Druck vor Ort. Primax 3D ist spezialisiert auf Prototypen und Kleinserien in Originalgröße, ScorePion entwickelte eine mobile Trefferanzeige für Sportschützen, Syfit versteht sich als Dienstleister für Digitalisierungslösungen, The Force CT ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für den Pharma- und Healthcare Markt, während Unicorn Energy mit Batteriewechsel- und Brennstoffzellensysteme sowie Ladeinfrastrukturelementen für die Elektromobilität punktet. Auch ein Team, das mit Augmented Reality und Visualisierung Sportlern Trainingsmöglichkeiten bieten will, stellte sich vor.

Insgesamt 5000 Teilnehmer

5000 Teilnehmer, darunter 400 Start-ups sowie etablierte Unternehmen und Investoren verzeichnete die Messe. Auch eine regionale Delegation mit Vertretern aus Unternehmen, Politik und Verwaltung der Region Ostwürttemberg kam. Dabei: Aalens OB Thilo Rentschler, IHK-Vizepräsident Rudi Feil, IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaele Eberle, Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, Dr. Ursula Bilger, Geschäftsführerin der WiRO, Dr. Andreas Ehrhard, Geschäftsführer am Innovationszentrum der Hochschule Aalen, Horst Beißwenger, von der Kreissparkasse Ostalb mit seinen Kollegen Elisabeth Weber und Christian Bullinger, Sven Pietrzyk von Carl Zeiss, sowie die Wirtschaftsförderer Michael Setzen, Kreis Heidenheim, Carina Nitsche, Stadt Aalen, Alexander Groll und Alexander Trautmann, Stadt Schwäbisch Gmünd, Verena Kiedaisch, Stadt Ellwangen, und Johannes Schenck, Stadt Heidenheim.

Markus Schmid, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Starthilfe und Unternehmensförderung und Koordinator der Start-up-Region, zog Bilanz: „Die Qualität der Besucher war zum großen Teils sehr hoch und es konnten viele wichtige Kontakte zu potenziellen Kunden, Investoren oder strategischen Partnern gewonnen werden.“

© Wirtschaft Regional 18.02.2019 18:09
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