Hochschule Aalen bei Start-up-Gipfel

Gründer Zum zweiten Mal lockt der „Start-up BW Summit“ hunderte junger Firmen und tausende Gäste nach Stuttgart.
  • Jessica Passler präsentierte beim Start-up BW Summit 2019 ihre Geschäftsidee eines Wettkampfshirts mit integrierter Startnummer-Befestigung. Foto: Hochschule Aalen/Christian Kling

Aalen/Stuttgart. „Der Start-up-Gipfel gleicht einem internationalen Klassentreffen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Beginn der Veranstaltung. Neben den nationalen Ausstellern waren Vertreter aus 17 Nationen sowie das Partnerland Israel beim Gipfel dabei. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Start-up-Szene zu erweitern und sie international zu vernetzen, denn in Deutschland fehlt es an Investoren. Das unterstützt die Hochschule Aalen, die im Masterstudiengang Business Development/Produktmanagement & Start-up-Management gemeinsame Projekte mit Firmen fördert, um das Potenzial junger Studierender zu entwickeln.

Auch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut möchte verstärkt den „Gründergeist ins Land tragen“. Die Firmen in Baden-Württemberg seien so erfolgreich, „dass sie vergessen, innovativ zu sein und den nächsten Schritt zu gehen“, so die Ministerin. Darum sollen Inkubatoren-Programme, für die Israel bekannt ist, auch in Deutschland umgesetzt werden.

Die Hochschule Aalen und die Stadt Aalen legten mit der Eröffnung des Innovationszentrums bereit 2015 den Grundstein für eine gründerfreundliche Region. Das INNO-Z bietet Gründungsinteressierten vielfältige Möglichkeiten, ihre Ideen umzusetzen. Das zeigten die Aalener auch auf dem Stuttgarter Gipfel. So präsentierte Jessica Passler, die bereits bei einem Ideenwettbewerb der Hochschule Aalen teilnahm, ihr Wettkampfshirt mit integrierter Startnummer-Befestigung. Insgesamt trugen 30 Finalisten beim Start-up BW Summit 2019 ihre Geschäftsideen vor. Darunter vertreten waren auch Christina Schwarz mit „FitOaty“ und Khoi Doan mit „Kennzeichen King“ von der Hochschule Aalen.

© Wirtschaft Regional 08.02.2019 10:57
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